Der Blog aus dem Wald

:) Ein WebLog aus einem Wald mit DSL-Anschluss :)

Heute ist mir was doofes passiert. Ich wollte mir mal wieder meinen leckeren griechischen Joghurt mit Nüssen, Weintrauben und Schoki machen. Ich liiiiebe diese Mischung. Bei mir kommen ganz viele verschiedene Saaten und Nüsse rein: Walnuss, Cashews, Sesam, Hanfsamen geschält (super lecker und gesund. Ich nehme die hier: MeaVita Bio Hanfsamen), Chia-Samen, Sonnenblumenkerne,… dazu irgend welche Früchte. Gerne Kiwi oder wie heute Weintrauben.

 

Was gar nicht fehlen darf: Die Schokoplättchen von Xucker. Die habe ich immer da und liebe sie, weil sie lecker sind und fast keine Kohlenhydrate haben. Außerdem halten sie sich ewig bei mir im Schrank. Weil ich in der Küche so wenig Platz habe, steht die Dose bei mir im Vorratsschrank im Flur. Und wenn ich mir meinen Joghurt mische, dann hole ich mir einfach eine Handvoll. Bis heute. In Zukunft werde ich mir lieber die Dose mit in die Küche holen und die Drops dort umfüllen.

Warum? Weil mir heute dabei zwei der Drops herunter gefallen sind! Und das ist eine Katastrophe, denn ich habe ja bekanntlich einen Hund. Hunde lieben Schokolade, obwohl die alleine schon für sie giftig ist. Aber mit Xylit drin wird Schokolade zu einer tödlichen Gefahr. Für uns Menschen ist Xylit oder auch Birkenzucker unbedenklich. Im Gegenteil: Das Zeug ist sogar gut für die Zähne. Es soll sogar gegen Karies helfen. Aber darum essen wir das Zeug ja nicht. Wir Menschen essen es – also ich jedenfalls – weil es süß wie Zucker ist, aber Null Kohlenhydrate hat, mit denen unser Körper was anfangen kann. Schokolade essen ohne Reue? Wer will das nicht. Und wenn sie dann auch noch so gut schmeckt wie diese Drops – herrlich.

Schokodrops von Xucker – lecker, kalorienarm, aber gefährlich für Hunde

Tja – aber die Schattenseite ist eben: Birkenzucker / Xylit ist für Hunde hoch giftig. Beim Menschen wirkt sich Xylit nicht wie normaler Zucker auf den Blutzuckerspiegel aus – das ist ja der große Vorteil an Xylit. Bei Hunden allerdings schon. Da wird der Körper veralbert und denkt „Huch – so viel Zucker. Da schütte ich doch mal lieber voll viel Insulin aus um Blutzuckerspiegel zu senken.“ Das Problem: Der Blutzuckerspiegel ist aber gar nicht gestiegen, Xylit gauckelt das dem Hundekörper nur vor. Und so sinkt durch das Insulin der Blutzuckerspiegel ins Bodenlose, was zu einer Hypoglykämie (=Unterzuckerung) führt und die kann zu Krämpfen, Koma oder sogar zum Tod führen. Nur mal eine Zahl: Schon 0,1 g Birkenzucker pro Kilogramm Hund kann das Tier umbringen. Biene wiegt keine 5kg – man kann sich leicht ausrechnen, was so ein paar Drops mit Birkenzucker bei ihr anrichten können.

Tja – und deswegen bin ich eben ewig lange auf dem Boden meines Flurs rumgekrochen, habe mit einer Taschenlampe in jede Ecke geleuchtet, bis ich endlich die runter gefallenen Drops wieder gefunden habe. Die habe aber nicht in den Müll geschmissen, sondern sicherheitshalber im Klo runter gespült. Das war mir eine Lehre! In Zukunft werde ich weniger faul sein und die Drops nur noch in der Küche in meinen Joghurt füllen. Und von dem kriegt sie eh nix ab. 

Also: Keine Panik, man muss solche leckeren Sachen nicht gleich komplett aus der Küche verbannen. Das wäre ja auch schade. Aber Obacht im Umgang mit Xylit / Birkenzucker, wenn ihr einen Hund habt. Ich glaube, für Erythrit gilt das auch – bin mir aber nicht sicher. So – ich lasse mir nun meinen Joghurt schmecken.

In diesem Beitrag habe ich folgende Materialien verwendet:
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