Der Blog aus dem Wald

:) Ein WebLog aus einem Wald mit DSL-Anschluss :)

Ich habe lange nachgedacht… eigentlich wollte ich in diesem Jahr keine Küken mehr… eigentlich überhaupt keine neuen Hühner… aber: leider ist vor kurzem ja meine Marans-Henne Erika gestorben. Und ich habe noch 2 Eier von ihr. Ich weiß gar nicht, ob die befruchtet sind und wie alt eigentlich… aber eines ist klar: es ist die letzte Chance ein Stückchen Erika zu erhalten. Nun ist meine Lenie schon seit Tagen gluckig und gedenkt auch nicht damit auf zu hören. Sie ist ein großes kräftiges Huhn. Und so habe ich beschlossen sie die Eier ausbrüten zu lassen. Einen Versuch ist es wert.

Heute abend habe ich den Entgluckungskäfig umgebaut. Die Kotwanne, die eigentlich unter das Gitter gehört, habe ich in den Käfig gelegt. Dann das ganze mit frischem Heu gefüllt. Außen drum habe ich einfach Pappe gehängt, damit es geschützter ist. Der Käfig steht nun unter den normalen Nistkästen. Dort ist es auch tagsüber sehr dunkel und das mögen Glucken ja.

20110617_9169 20110617_9171

Nun habe ich heute abend erst einmal die beiden Eier von Erika plus ein unechtes Ei rein getan. Anschließend dann Lenie dazu. Morgen werde ich noch 3 Eier von Anneliese und Gretel dazu tun und das unechte dann raus nehmen. Von den beiden Zwergdamen möchte ich sehr gern auch Nachkommen. Sie sind beide schon relativ alt (geschlüpft 2007) und ich hänge sehr an ihnen. Meine Hoffnung ist natürlich, dass die daraus schlüpfenden Hennen möglichst klein sind. Was bei dem riesigen Hahn Max ja nicht unbedingt so sein muss. Aber die Oma war ja ein Deutsches Zwerghuhn – vielleicht klappt das „Mendeln“ ja auch bei Hühner. Die Eier lege ich später rein, da ich denke, dass aus den frischen Zwerghuhneiern die Küken eher schlüpfen als aus den älteren Marans-Eiern mit der dicken Schale. So habe ich die Chance, dass die Küken dann gleichzeitig auf die Welt kommen – darum bekommen Erikas Eier 12 Stunden „Vorlauf“.

Für den Käfig werde ich noch Pappe genau zuschneiden und fest kleben. Damit mir die Küken nicht durchs Gitter purzeln. Mache ich in den nächsten Tagen, wenn ich sicher bin, dass Lenie sitzen bleibt. Den Austausch mache ich dann einfach wenn Lenie sich gerade die Füße vertritt.

Nun heißt es abwarten und Daumen drücken. Meine Wunschvorstellung ist: aus Erikas Eier kommen 2 Hennen die dann dunkel grüne Eier legen werden. Aus den anderen 3 Eiern natürlich auch wunderschöne kleine Hennen. Soweit mein Wunsch – kann auch ganz anders kommen. Aber darüber denke ich einfach mal nicht nach. In 3 Wochen wissen wir es genau.

2 Gedanken zu “Vom Entgluckungs- zum Gluckenkäfig

  1. Drücke dir ganz feste die Daumen, das auch Küken schlüpfen ;-)
    Lenie ist ja echt groß, wie schwer ist die denn?
    Weißt du ungefähr wie alt die Eier sind?

    lg Basti

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

nach oben

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung