Der Blog aus dem Wald

:) Ein WebLog aus einem Wald mit DSL-Anschluss :)

Ich hatte mir vor einiger Zeit Tofu gekauft, weil ich weg will von tierischen Produkten. Nun liegt seit Tagen also der Tofu in frisch und in geräucherter Form in meinem Kühlschrank und ich frage mich: Was mache ich bloß damit? Ehrlich gesagt: Keine Ahnung…

Heute bekam ich dann von meiner lieben Schwester den fehlenden Ruck: Mit der Gabel zerdrücken und scharf anbraten soll ich mal probieren. Gesagt getan.

Ich habe dann:

  1. Nudeln aufgesetzt und während die kochten:
  2. Zwiebeln grob geschnitten -> Pfanne
  3. Tofu mit der Gabel zerdrücken -> Pfanne
  4. Rapsöl -> Pfanne
  5. Gewürze drauf: Knoblauch (muss bei mir immer rein), Chili, Kräuter, Pfeffer, Salz, Zucker, Paprika
  6. Alles scharf anbraten, bis Tofu angeröstet ist
  7. Kleine Dose Tomaten rein
  8. Restliche Cocktailtomaten, die ich noch hatte, reingeschnippelt
  9. Tomatenmark nach Gefühl dazu
  10. Umrühren und kurz aufkochen lassen
  11. Etwa 2 EL von meinem selbstgemachten Mandelmus für die Sämigkeit unter gerührt -> fertich!

Das ganze hat dann genau so lange gedauert, wie die Nudeln auch brauchten. Ging also ziemlich fix. Nun noch schnell ein paar Fotos gemacht und dann ab zum Essen.

Booooaaaah – watt lecker!

Das gibt es bestimmt wieder!

Als Variation werde ich das nächste Mal noch ein paar Möhren reinraspeln. Dann hat man noch was knackiges dabei.

Achja – die Fotos… So sah es aus kurz bevor ich mich drüber her gemacht habe.

In meiner tollen Keramik-Wok-Pfanne:

DSC04575_tofu-bolognese

Auf den Nudeln:

DSC04584_tofu-blognese

Updaten danach: Das sah nicht nur lecker aus – das hat auch super lecker geschmeckt. Eigentlich ist doch so ein Soja-Hack viel praktischer. Tofu hält sich im Kühlschrank sehr viel länger, es „echtes“ Hackfleisch. Es muss kein Tier dafür sterben, was ich sehr schön finde. Und man weiß genau, was drin ist. Beim normalen Hackfleisch bin ich mir da nicht wirklich so sicher. Da können auch schon mal Knochenstückchen, Sehnen und andere unappetitliche Teile mit reinrutschen. Für mich steht jedenfalls fest: Bolognese gibt es bei mir nur noch aus Tofu.

 

5 Gedanken zu “Tofu-Bolognese: Vegan kann so lecker sein

  1. Guten Morgen,
    noch ein kleiner Tip zum Kochen mit Tofu: lege ihn vorher über Nacht ein in z.B. ein gutes Öl, Knoblauch, diverse Gewürze, die du so da hast, Zwiebel, Zitronen- oder Orangensaft oder oder oder….
    Ich habe als Alternative zum Entenbraten am ersten Feiertag Chili sin carne aber con tofu gekocht, das war leckerst.
    LG Susa

  2. hallo,

    die Sosse gabs bei der Katzenberger letzten Dienstag im TV.Da kam aber
    noch ein Schuss Rotwein dazu und Basilikum.Statt Spaghetti, Zucchinispa-
    ghetti. Das sah wirklich fein aus.Auch nachgekocht wars nicht übel. :mrgreen:

    1. Echt? Das ist ja lustig. Ich habe mir mein Rezept selber ausgedacht. Aber Gemüsespaghetti könnte ich auch mal wieder machen. Die sehr lecker und passen ja auch dazu!

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