Der Blog aus dem Wald

:) Ein WebLog aus einem Wald mit DSL-Anschluss :)

Schon immer wollte ich was mit Kunstharz machen. Den Gedanken habe ich schon so lange, aber irgendwie nie einen Anfang gefunden. Dann geriet dieser Wunsch in Vergessenheit und ich habe mich mit anderem beschäftigt. Bis vor etwa zwei Wochen. Da sah ich im Internet Fotos von Kunstharz-Objekten und erinnerte mich wieder. Weil mir gerad sowieso langweilig ist, dachte ich mir: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt mich damit zu beschäftigen. Also habe ich erst einmal mindestens eine Woche recherchiert, Videos geschaut, Anleitungen gelesen… und meine Augen wurden immer größer. Toll, was man damit alles machen kann. Ob ich das auch hinbekomme? Versuch macht kluch ;)

Also habe ich mir ein paar Sachen bestellt. Naja – „paar“ ist nun etwas untertrieben. Ich habe bei Amazon mal wieder ganz schön hingelangt. Aber was soll’s – man gönnt sich ja sonst nix. Und nun sind so nach und nach alle Bestellungen eingetrudelt und ich kann starten. Angefangen habe ich gestern Abend und mich an meine ersten Schmuckanhänger (->Schmuckanhänger bei Amazon) gewagt.

Beim Resin/Kunstharz gibt es viele verschiedene Arten und Hersteller. Grundsätzlich kann man unterscheiden zwischen dem einfachen giftigen Epoxidharz und dem etwas teuren ungiftigen Epoxidharz. Beide kann man für alles mögliche verwenden. Das erste ist günstiger – stinkt aber ziemlich und man sollte einen Mundschutz verwenden. Außerdem in einem gut gelüfteten Raum arbeiten. Den anderen kann man auch im Wohnzimmer verwenden, da er fast nach nix riecht. Allerdings ist letzterer auch ziemlich viel teurer. Ich habe mich für den teuren entschieden, da ich vorerst im Wohnzimmer rumprobieren will. Später werde ich mir in meinem Bauwagen draußen eine Bastelecke einrichten – den muss ich aber erst einmal aufräumen. Dort kann ich dann auch mit dem stinckenden Harz arbeiten. Mal schauen – ausprobieren werde ich den anderen auf jeden Fall auch noch. Jetzt habe ich erst einmal eine kleine Menge vom ungiftigen Resin4Decor gekauft. Und wie bereits erwähnt noch „ein paar andere Sachen“ dazu:

Gestern habe ich also meine ersten Anhänger gestaltet. Sagen wir mal so: Es ist noch viel Luft nach oben…

 

Einer ist viel zu dick geworden – ein anderer am Rand mit Resin bekleckert. Da muss ich aber echt noch üben. Das Gestalten hatte ich mir auch einfacher vorgestellt. Bei meinem ersten Versuch musste ich schnell feststellen: Das Resin macht was es will – nicht was ICH will. Es ist einfach komplett unberechenbar. Eben sah es noch perfekt aus… Sekunden später verschwindet ein Muster und ein neues entsteht. Einfach so. Und nix wird, wie ich will… 

So war der eine Anhänger geplant:

Dann verlief alles und ich habe versucht es zu retten… und je mehr ich gemacht haben, um so schlechter wurde das Ergebnis. Nun ist daraus ein undefinierbarer Klumpen geworden. Schön ist anders.

Aber so schnell gebe ich nicht auf. Ich werde weiter üben. Zwei der Anhänger sind wirklich ganz hübsch geworden. Die werde ich vielleicht sogar tragen:

Solltet ihr euch fragen, was die drei Karten da auf dem Bild machen: Kunstharz-Objekte zu fotografieren ist noch schwieriger, als sie herzustellen! Ich habe alle Kameras durchprobiert. Dann mit schwarzem Hintergrund, mit Holz, mit und ohne Belichtungszelt, draußen, drinnen… es echt total schwierig, die Dinger so abzulichten, dass sie so aussehen, wie sie nun einmal aussehen. Schlussendlich habe ich mich entschieden, erste einmal die Graukarten zu verwenden, um farbgetreue Fotos zu erhalten. Die Karten werden normal dafür verwenden den Weißabgleich bei der Kamera einzustellen. Darauf bin ich aber nicht mehr gekommen, weil ich inzwischen so genervt war. Und dann fing es an zu regnen und ich musste meine Fotosession draußen abbrechen. Drinnen geht es irgendwie gar nicht, da ich noch nicht den richtigen Platz und das richtige Licht dafür gefunden habe. Aber ich bleibe dran :)

 

 

In diesem Beitrag habe ich folgende Materialien verwendet:
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