Der Blog aus dem Wald

:) Ein WebLog aus einem Wald mit DSL-Anschluss :)

Schon seit ein paar Jahren wohnt ja die Alexa bei mir. Ja – ich weiß: Das ganze ist nicht wirklich unkritisch. Werde ich belauscht? Ich weiß es nicht. Bei mir gibt es eigentlich nicht viel zu lauschen, denn im Grunde herrscht hier eher Stille. Allerdings weiß Amazon durch Alexa wann ich Licht an und ausschalte. Wann ich Musik höre und welche das ist. Dafür macht sie für mich das Licht auf Zuruf heller, dunkler, an, aus… ist einfach zu praktisch, als dass ich noch darauf verzichten möchte. Ich habe mir inzwischen viele Routinen erstellt, die ich rege nutze. Sage ich „Alexa, Guten Morgen“ – dann schaltet sie für mich das Licht im Schlafzimmer aus und im Wohnzimmer die Deckenlampe auf Tageslicht, die LED-Leiste um mein Fenster an (was den Eindruck vermittelt draußen wäre es hell und sonnig – egal wie doof das Wetter gerade ist). Anschließend wünscht sie mir noch einen tollen Tag und spielt den Radiosender NDR 1 Lüneburg bis ich „Alexa Stop“ sage. Praktisch. Sage ich zu ihr „Alexa, Gute Nacht“, dann schaltet sie alle Lichter im Haus aus, nimmt unnötige Stromfresser vom Netz, wünscht mir einen erholsamen Schlaf und spielt für 45 Minuten die Playlist „Entspannt einschlafen“ 

Angefangen hat es mit einer Alexa im Wohnzimmer. Für meine Lampen und zum Radiohören. Ziemlich schnell kam dann noch eine weitere ins Schlafzimmer. Nachts im Halbschlaf „Alexa, wie spät“ zu grummeln, das ist halt einfacher, als Licht anschalten, Brille suchen, Wecker suchen… Nu habe ich nicht einmal mehr einen Wecker. Wozu auch, wenn ein „Alexa, wecke mich um 8:00 Uhr“ viel schneller und einfacher ist? Und das geht mit Weckton oder auch Radio. Oder Playlist. Oder bestimmten Lied. Ganz nach Wunsch.

Vor einiger Zeit kam dann zu den beiden großen Echos noch zwei kleine Dots dazu – für Küche und Bad. Es ist einfach toll, wenn man morgens überall Radio laufen hat oder auch auf dem Klo mal eben nachfragen kann, wie das Wetter heute wird.

OK – vier Alexas auf knapp 50qm Haus sind vielleicht ein bissel übertrieben… aber man gönnt sich ja sonst nix. 

Nun aber zum eigentlichen Thema. Also meinem Fernseher im Wohnzimmer mit dem schlechten Ton. Eigentlich ist es gar kein Fernseher, sondern ein Monitor/Fernseher/Mix. Ich benutze ihn als Monitor mit meinem Notebook (Vorher am PC) oder eben zum Fernsehen über Internet. Dafür ist ein Fire TV Stick angeschlossen, über den ich entweder was über Amazon oder die Mediatheken von ARD, ZDF, ARTE etc schaue oder eben die normalen Fernsehsender über Waipu.tv. Siehe : waipu.tv – Die Lösung für mein Fernsehproblem. Ich liebe es mich mit einer Decke in meinen Hängesessel zu kuscheln und gemütlich einen Film oder noch besser eine Doku zu schauen. 

Damit ich den Fernseher aus verschiedenen Positionen und in unterschiedlicher Höhe, Winkel und Ausrichtung nutzen kann, ist dieser mit einer Ricoo Monitorhalterung am Tisch fest geklemmt. Das Teil hat eine Gasfederung und der Monitor lässt sich wirklich in jede Richtung schwenken und auch kippen. 

Soweit so gut. Nur eines hat mich bisher gestört: Der etwas blechernde Ton vom Monitor. Als erstes habe ich es mit PC-Lautsprechern versucht, die noch bei mir rumliegen. War schon besser – aber auch nicht so der Hit. Besonders bei Dokumentationen mit Musik im Hintergrund konnte ich den Sprecher kaum verstehen. Dann dachte ich mir: Meine Alexa hat doch einen super Klang – wieso verbinde ich die nicht mit dem Monitor. Klar – hört sich einfach an… aber wie nur? Der Alexas Echo hat zwar eine Audiobuxe – aber die ist nur Ausgang. Bluetooth wäre eine Möglichkeit – kann der Fernseher aber nicht. Also habe ich mir einen Adapter Audio zu Bluetooth gekauft und darüber den Monitor mit Alexa gekoppelt. Klappte super und ich hatte einen tollen Klang. Nur nicht lippensynchron! Für Dokus egal – für Filme nicht zu ertragen! wp-monalisa icon Also habe ich den Adapter frustriert zurück geschickt.

Dann habe ich endlich die Lösung gefunden. Dafür musste nun ein neuer Stick her. Mein alter ist eh noch von der ersten Generation und schwächelte ständig in Sachen WLAN-Verbindung und kann die gesuchte Funktion nicht. Darum habe ich mir den Fire TV 4k gekauft. Ich habe zwar noch keinen 4K-Fernseher – aber darum geht es ja nicht. Dem Fire TV 4k kann man nämlich ganz einfach in der Alexa-App sagen: Nimm Alexa als Lautsprecher. Man kann damit sogar 2 Alexas gleichzeitig verbinden (oder auch noch mehrere) und den einen als linken und den anderen als rechten Lautsprecher einstellen. Die Funktion nennt sich passender Weise Heimkino. Habe ich gleich mal mit den beiden Echos – also dem aus dem Wohnzimmer und dem aus dem Schlafzimmer ausprobiert. Der Sound ist einfach genial. 

Inzwischen habe ich aber meine Schlafzimmer-Alexa wieder aus dem Set raus genommen und benutze nur die Wohnzimmer-Alexa als Lautsprecher für den Fernseher. Das reicht auch völlig aus für meinen kleinen Raum. Toll ist auch, dass ich jetzt zum lauter stellen auch einfach sagen kann: „Alexa, lauter“ – oder eben das gleiche mit leiser. Oder Fernseher an oder aus. Ich bin mit dieser Lösung nun echt glücklich. Wenn sie jetzt noch ne Tüte Chips holen könnte, dann wäre das Leben perfekt. Aber ich mag meine Alexa auch so. 

 
Hier ein paar Links zu dem Kram, der bei mir so rumsteht:
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