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Mia ist wieder da :)

Mia hat Dank der Ratschläge von Tasso wieder nach Hause gefunden!

Mia war weg. Nun ist sie endlich wieder da. Dank der Tipps von Tasso! Damit ich nicht alles doppelt schreiben muss, kopiere ich hier mal die Mail rein, die ich gerade an Tasso geschickt habe.

Am Donnerstag vor Pfingsten verschwand meine Katze Mia. Bei mir leben 4 Katzen, die nach Lust und Laune kommen und gehen können. Ich wohne etwas abgelegen in einem kleinen Haus im Wald. So haben die Katzen hier immer viel zu sehen und erkunden. In der Tür ist eine Katzenklappe und im Sommer stehen Türen und Fenster immer weit offen. Tagsüber sind sie im Garten oder Wald unterwegs. Aber zu den Fütterungszeiten Morgens und Abends sind immer alle vier wieder da. Donnerstag fehlte Mia. OK – dachte ich – kann ja mal vorkommen… Aber als sie am nächsten Morgen auch nicht da war, da machte ich mir Sorgen. Und auch in den folgenden Tagen blieb sie verschwunden. Natürlich rief ich immer mal wieder nach ihr – aber meine Rufe wurden zunehmend mutloser. Ich lief kreuz und quer durch den Wald alle Wege ab und rief und rief… keine Antwort.

Sonntagabend um 22.00 Uhr wollte ich nun eine Suchanzeige bei Tasso einstellen. Dazu brauchte ich meine Tasso-Nummer. Von allen anderen Tieren fand ich das gelbe Kärtchen – nur Mias nicht. Also rief ich die Hotline an. Und ich hatte einen super netten Herrn am Telefon, der mir soooo weiter geholfen hat. Erst einmal beruhigte er mich mit der Aussage, dass die meisten Katzen innerhalb von 10 Tagen zurück kommen. Und er sagte mir, dass Katzen sich auch oft verlaufen – das war mir neu! Man liest ja immer wieder in der Zeitung Meldungen über Katzen, die zig Kilometer heim gefunden haben. Aber das sind Ausnahmen. Eine normale Katze geht gar nicht so weit von zu Hause weg und kann sich auch hier durchaus so verlaufen, dass sie nicht wieder zurück findet. Er riet mir sie in Abständen immer wieder zu rufen. Und sagte mir auch, dass ich auf keinen Fall beim Rufen durch die Gegend laufen soll (wie ich es getan hatte und alle anderen Katzenbesitzer wahrscheinlich auch tun) ! Denn dann kann sie sich nicht orientieren, da meine Rufe ja immer von woanders her schallen. Auf die Idee wäre ich selbst nie gekommen – obwohl es nun, wo ich es weiß – total logisch ist.

Nach dem langen und sehr nettem Gespräch war ich wieder voller Hoffnung. Den ganzen Abend bis spät in die Nacht rief ich in Abständen von ca. 15 Minuten laut „Miiiaaaaahhh“ in den Wald. Immer wieder. Im Wald ist es nachts wirklich totenstill – meine Rufe waren sicherlich kilometerweit zu hören. Zusätzlich ließ ich die helle Hofbeleuchtung (2 Strahler mit jeweils 100 Watt) die ganze Nacht brennen, in der Hoffnung, dass ihr das bei der Orientierung hilft.

Am nächsten Morgen machte ich weiter. Alle halbe Stunde rief ich in jede Himmelsrichtung „Miiiiiaaaaahhh – Miiiiiaaaaahhh“. Und um ca. 14.00 Uhr hörte ich plötzlich hinter mir „Mauuuu?“ – Ich drehte mich und da stand Mia vor mir!!!

Ich kann es noch immer nicht fassen. Fast 5 Tage war sie weg und hatte sich also offensichtlich wirklich nur verlaufen.

Sofort gab es das leckerste Futter und jede Menge Streicheleinheiten. Die Freude war auf beiden Seiten groß. Nach dem Fressen wälzte sie sich glücklich auf den warmen Gehwegplatten. Währendessen rief ich bei Tasso an, um mich zu bedanken und die Suchmeldung löschen zu lassen.

Danke Danke Danke an das Tasso-Team für die tolle Unterstützung und Tipps! Ohne euch hätte Mia bestimmt nicht so schnell wieder heim gefunden! Und ich habe noch was gelernt: auch meine anderen Katzen werde ich ab sofort bei jeder Fütterung immer wieder mit ihrem Namen ansprechen. Damit sie darauf im Falle eines Falles genau so gut reagieren wie Mia es getan.

Also liebe Leute: wenn eure Katze verschwunden ist, dann lauft NICHT in der Gegend rum und ruft sie. Ruft nur von einer Stelle aus nach ihr!!! Nur so kann sie sich orientieren und wieder heim finden. Und außerdem: sorgt dafür, dass eure Katze ihren Namen kennt!

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Auch Mia ist sehr offensichtlich froh wieder Zuhause zu sein!


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3 Kommentare zu “Mia ist wieder da :)”

  1. dieimwaldlebt sagt:

    Vielen Dank für eure lieben Kommentare. Zu dem „im Busch kauern“ hat der Mitarbeiter von Tasso mir folgendes gesagt: Wenn die Katze irgendwo sitzt und das Rufen hört, dann antwortet sie in der Regel eben nicht. Das ist leider das Problem. Katzen, die irgendwo eingesperrt sind, mauzen auch nicht rum. Sie kauern nur in der Ecke und verhalten sich still. Deswegen bringt das Rumlaufen und Rufen in fremder Umgebung eben auch nix.

    So wie Monika schrieb ist es richtig: lieber zu zweit agieren. Einer ruft von Zuhause aus, der andere schaut in der Umgebung, ob er sie sieht.

    Mia war gestern fix und fertig. Sie hat nur gefressen und geschlafen. Den ganzen Nachmittag bis spät in die Nacht hat sie nur gepennt. Und zwar richtig tief, so dass ich schon geschaut habe, ob sie überhaupt noch atmet! :o

    Arme kleine Maus… heute läuft sie wieder normal rum. Bleibt aber bisher auf dem Grundstück.

  2. Monika sagt:

    Oh Gott sei Dank und die Tipps sind interessant.

    Wenn ich gesucht hab bin ich immer aus folgendem Grund in der Gegend umher gegangen.

    Verlaufen ? damit hätte ich nicht gerechnet, aber das die Katze verletzt wurde (Auto?) und irgendwo in dem Busch kauert und ich das Maunzen höre, das sie auf nem Baum sitzt und nicht runter kann und ich sie höre, das sie halt mir ein Zeichen gibt in einem verletzten Zustand usw. Wäre interessant zu wissen was Tasso dazu sagt. Wahrscheinlich muss man beides kombinieren. Einer ruft konstant am Haus und einer geht umher und lauscht auf eine verletzte Katze.

    Unseren Kater Joschi haben vor Jahren mal laut jammernd im Zaun kopfüber hängend gefunden. Ein Albtraum, dessen Bilder ich bis heute nicht verarbeitet hat… Wie gut das wir zu zweit auf der Suche unterwegs waren, ich konnte das Körperchen stützen, der Gatte rannte nach Hause um einen Seitenschneider zu holen und das Füßchen freizuschneiden. Ging damals gut aus….

    alles Liebe
    Monika

  3. Helga sagt:

    Da gratuliere ich dir und besonders deiner Mia, dass sie wieder heil zu Hause angekommen ist. Ich kenne das, wenn man immer wieder voller Hoffnung und trotzdem vergeblich nach seiner Katze ruft. Wir haben mal in einer Gegend gewohnt, in der es einen echten Katzenhasser gegeben haben muss. Dort sind uns in zehn Jahren acht Katzen spurlos verschwunden und zwei haben wir grausam getötet wiedergefunden.
    Dir und deinen Katzen alles Gute.
    Liebe Grüße Helga

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