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Low Carb Brot mit Hanfmehl – sooo lecker

Seit ich mich Low Carb ernähre suche ich immer weiter nach interessanten und vor allem kohlenhydratarme Alternativen zum herkömmlichen Mehl. Neu entdeckt habe ich nun Hanfmehl. Das hat nur 1,4g KH auf 100g – also quasi so gut wie nix. Das muss ich probieren. 

Ich habe noch nie Hanfmehl gesehen – geschweige denn probiert. Nur darüber gelesen. Soll nussig schmecken… aber das wird ja von vielem behauptet. Ich habe mir also das Hanfmehl von Rapunzel gekauft und mit Spannung ausgepackt. Huch – das ist ja grün :skeptisch:

 

Egal…. was sagt schon das Aussehen…. Finger rein – probiert – wooooahhhh – watt lecker! Fast wie ein Nußmehl! :klimper:

Gut – nun überlegt, wie ich das verbacke. Ich habe dann mein Graubrotrezept abgewandelt. Inzwischen fällt es mir sehr leicht eigene Brotrezepte für Low Carb Brot zu generieren. Aus Erfahrung weiß ich inzwischen, in welchem Verhältnis ich Eier, Quark, Wasser und trockene Zutaten mischen muss, damit da was brotiges rauskommt. Also habe ich nun folgendes Rezept für das Hanfbrot erstellt:

  • 2 Eier
  • 250g Quark 40%
  • 300ml Wasser

In eine Schüssel miteinander verquirlen. Entweder mit einem Schneebesen oder mit dem Mixer.

In einer anderen Schüssel dann folgenden Zutaten vermischen:

Die trockenen Zutaten gut vermischen und dann die Eier/Wasser/Quarkmischung dazu geben. Das alles wird gut miteinander verrührt und 10-15 Minuten stehen gelassen. In der Zeit kann der Backofen dann schon mal auf 200° C vorheizen.

Sonst nehme ich zum Brotbacken immer meine tolle Brotbackform – heute habe ich das Brot mal auf meiner Dauer-Backfolie gebacken. War mir nach. Auf die Folie habe ich Haferkleie gestreut.

Dann den Brotteig drauf gegeben, in der Haferkleie gewälzt und zum Brot geformt.

Die Dauer-Backfolie hat den Vorteil, dass man damit ganz einfach den Brotling in den Backofen hieven kann, ohne das es reißt. Mit normalem Backpapier ist das nicht so einfach. Die Folie kann man auch in der Spülmaschine reinigen. Einfach abwaschen reicht aber meist auch aus. Dann ab damit in den Backofen:

  1. 30 Minuten bei 200°C 
  2. 30 Minuten bei 180°C 
  3. Ofen ausschalten und Brot im geschlossenen Ofen auskühlen lassen

Ich öffne den Ofen nicht zwischendurch. So backt es nach dem Ausschalten mit der Resthitze im Ofen richtig durch.

Es ist schon nach kurzer Zeit im Ofen mächtig aufgegangen. Aber entscheidend ist ja nicht die Form, sonder der Geschmack. Gespannt und ungeduldig habe ich gewartet, bis es endlich abgekühlt war. Warmes Low Carb Brot mag ich nicht so gern. Und ich wollte sicher gehen, dass es auch wirklich durch ist. Deswegen habe ich es nach dem Ausschalten des Ofens noch 2 Stunden drin gelassen. Und hier nun das Ergebnis. 

Die Form hat es nicht behalten – aber es ist mächtig aufgegangen. Ich hatte es oben noch eingeschnitten und auch dort ist es auseinander gegangen. 

Und der Anschnitt? Ich habe es natürlich sofort angeschnitten. So schaut es innen aus:

 

 

Mit Freude habe ich gleich gesehen: Es ist richtig durchgebacken :dup:

Und anschließend der Geschmackstest mit Frischkäse:

Lecker! Relativ fest. Etwas fester und leicht trockener als das Low Carb Graubrot. Aber sehr sehr lecker. Das nussige schmecke ich gebacken nicht mehr so raus. Aber man merkt sofort: Das Brot macht satt! Werde ich sicherlich wieder backen :haha:

Und die Werte? Ja – auch die sind super:

Das Brot wiegt ca. 840g. Das macht 4,5g KH/100g Brot. Normales Brot hat mehr als das 10fache. Und die 10g KH im Brot für die Haferkleie könnte man eigentlich sogar auch noch abziehen, da das reine Ballasstoffe sind. 

 

 

 

 


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