Der Blog aus dem Wald

:) Ein WebLog aus einem Wald mit DSL-Anschluss :)

Heute hatte ich Lust auf eine Quiche. Eigentlich habe ich schon seit Tagen Appetit darauf. Ich konnte mich nur nicht aufraffen. Aber heute, da habe ich mich doch einmal dran gemacht. Natürlich ohne Speck und so drin. Einfach nur mit lecker Gemüse. Und weil ich faul bin, da habe ich den Boden aus Quark-Öl-Teig gemacht. Geht halt im Gegensatz zu Mürbeteig so herrlich einfach und schnell.

Zuerst einmal habe ich den Teig gemacht. Darein kommt bei mir:

♥ 125g Quark
♥ 5 Esslöffel Öl
♥ 5 Esslöffel Haferdrink (normal Milch – hab ich aber nicht mehr)
♥ 200g Mehl
♥ 1/2 Packung Backpulver
♥ Salz

Das alles wird vermischt und so lange geknetet, bis ein gleichmäßiger Teig ensteht. Damit habe ich die Backform der Prinzessin ausgelegt und den Teig als Rand an der Seite hochgedrückt. Gebacken habe ich ihn für 10 Minuten bei 150°C. Hier das ganze in Bildern:

Während die Heißluftfritteuse sich um den Teig kümmerte, habe ich mich an die Füllung gemacht. Und das kommt bei mir rein: Möhren, Porree und ein Apfel. 

Die Möhren und den Apfel habe ich mit meinen Börner-Gemüsehobel klein geschnippelt. Besonders liebe ich diese Julienne-Reibe (⇒ Börner Roko PowerLine). Die ist einfach genial, weil sie in beide Richtungen funktioniert. Damit bekommt man Ratz Fatz einen riesigen Haufen feine Gemüseschnipsel. Und Dank dieses Haltedingens hat man kaum Rest. 

Den Porree habe ich mit dem großen Hobel (⇒ Börner Gemüsehobel V5) geschnitten, weil ich den lieber gröber mag. Alles zusammen habe ich dann in der Pfanne mit ein wenig Öl gedünstet. Gewürzt habe ich nur mit Pfeffer und Salz. Zucker ist ja schon im Apfel drin. In einem anderen Topf habe ich 5 Eier, ein kleinen Becher (150g) Bio Schmand und eine gute handvoll geriebenen Emmentaler (etwa eine halbe Packung) vermixt. Dann alles zusammen rauf auf den Teig. Also erst das Gemüse und dann den Eier-Käse-Mix drüber.

Die Hitze kommt bei der Prinzessin ja erst einmal von oben und verteilt sich dann rund um den Topf. Dadurch kann es oben dann zu dunkel werden und man sollte die Quiche nach der halben Backzeit besser abdecken. Nun ist Backpapier in der Heißluftfritteuse nicht so schlau, da es sich entzünden kann. Also nimmt man eigentlich Alufolie. In einer Gruppe bei Facebook habe ich den Tipp gelesen, dass man oben einfach ein Grillgitter drauf legen soll. Also habe ich mir so ein Gitter mal bestellt (⇒ Nifogo Grillgitter), es heute zugeschnitten und oben aufgelegt. Für meine Prinzessin (⇒ Princess XXL) passt ein 25x25cm Quadrat perfekt. Die Ecken werden umgeknickt und zwischen Backtopf und Außenrand gesteckt. 

Das Gitter hat den Vorteil, dass man es immer wieder benutzen kann. Und es waren ja 3 Stück in der Lieferung. Eines werde ich so zurecht schneiden, dass ich es in die Prinzessin legen kann für Gerichte, wo ich eigentlich ein Backpapier nehmen würde. Pizza oder so. Es klebt nix an – aber es kommt immer noch Luft durch. 

Gebacken habe ich die Quiche für 25 Minuten bei 155°C und das Ergebnis ist perfekt. Sie ist durch, oben schön braun, aber nicht verbrannt. Ich bin begeistert. Ich habe den Topf nicht gefettet und trotzdem lies sich sich einfach stürzen. Ich habe sie aus dem Topf auf eine Brett gekippt und von da auf einen Teller. Ging super einfach. Und achja: Schmecken tut sie auch lecker 

Das nächste Mal werde ich die Zutaten halbieren und meine kleine Kinder-Backform nehmen. Die jetzige Portion reicht ja für ein paar Tage. Hält sich im Kühlschrank zwar lange – aber muss ja nicht immer so ein riesiges Ding sein. 

Hier der Krempel, den ich im Beitrag erwähnt habe:
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