Der Blog aus dem Wald

:) Ein WebLog aus einem Wald mit DSL-Anschluss :)

Seit ich mich mit Resin beschäftige quält mich die Frage: WIE verdammt noch mal kriege ich die Teile fotografiert? 

Bei all meinen Versuchen spiegelte sich zu wenig oder zu viel oder die Farben sahen blöd aus oder anders, als in echt… es ist zum verzweifeln. Die besten Ergebnisse habe ich bei den Anhängern draußen bekommen. An einem hellen, aber bedeckten Tag. Und als Hintergrund hat sich meine Gartenbank vom Aldi als gute Lösung erwiesen. 

Aber den hellen und bedeckten Tag bekommt man ja schlecht auf Bestellung. Was mache ich, wenn es regnet? Oder die Sonne den ganzen Tag scheint? Oder es draußen bereits dunkel ist? Fragen über Fragen.

Heute habe ich mich daran erinnert, dass ich ja einen Fototisch habe. Und auch diese tollen Fotoleuchten von Newer. Manchmal braucht es bei mir echt ein wenig länger…  

Die erste Frage: WO ist der Tisch hin? Der ist ja nicht gerade klein. Nach einer halben Stunde Suchaktion habe ich ihn endlich gefunden. Er stand zusammengeklappt hinter meiner Gefriertruhe. Da soll einer drauf kommen… Immerhin spricht es irgendwie ja auch für den Tisch: Man kann ihn so klein zusammen klappen, dass man ihn kaum wiederfindet 

Das Teil war schnell aufgebaut. Und Dank meiner letzten Aufräumaktion waren auch die Leuchten schnell gefunden. Sie laufen mit Batterien, was extrem praktisch ist, weil man so keine Kabelgewirr am Tisch hat. Ich benutze schon seit Jahren nur noch die Akku-Batterien von Eneloop und bin damit sehr glücklich. Die sind fix wieder aufgeladen und halten echt lange. Und so sieht mein Aufbau jetzt aus:

Die Foto-Leuchten sind mit einem Kugelkopf auf kleinen Stativen angebracht. Dadurch kann ich sie in jede gewünschte Richtung drehen und fixieren. Ich habe heute gleich Fotos der neuen Resin-Teile gemacht. Die habe ich gestern testweise gegossen. Ich wollte ausprobieren, wie sie werden, wenn man nur sehr wenig Alkohol-Tinte und nicht so viel unterschiedliche Farben nimmt. Hier das Ergebnis des Experimentes: 

So wirklich überzeugt bin ich von dem Ergebnis nicht. Also von den Resin-Teilen. Und von den Fotos. Mit den Einstellungen der Leuchten am Fototisch experimentiere ich noch. Ich weiß noch nicht, ob ich zwei Reflexionen auf den Steinen besser finde, als nur eine. Außerdem scheinen die Stücke zu schweben. Es fehlt definitiv noch mehr Schatten. Ich bastele also weiter daran. Irgendwann werde ich schon die perfekte Lösung für mich finden.

Hier meine Empfehlungen für die von mir verwendeten Materialien:
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3 Gedanken zu “Kunstharz-Objekte fotografieren – eine echte Herrausforderung

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