Der Blog aus dem Wald

:) Ein WebLog aus einem Wald mit DSL-Anschluss :)

Ich liebe Avocado. Viele machen daraus ja einen Dip – auch Guacamole genannt. Da frage ich mich immer: Warum nur?  Ehrlich gesagt kann ich nicht verstehen, wie man eine Avocado zerdrücken kann. Ich mag nicht nur den Geschmack der Frucht. Ich liebe auch die Konsistenz einer perfekten Avocado. Beim Kauf weiß man ja nie so recht, was man bekommt. Äußerlich perfekt kann man dann vom Inneren leicht mal enttäuscht werden. Heute aber hatte ich Glück. Mir offenbarte sich nach der Teilung ein perfektes Innenleben.

Avocado kann man auf viele Arten essen. Sehr gerne mag ich die Version auf Toast mit Frischkäse drunter und Gewürz oben drauf. Richtig lecker auch mit scharfen Brunch-Frischkäse oder als süße Variante mit Ananas-Frischkäse. Notfalls kann ich die Frucht aber auch mal pur auslöffeln. Das einzige, was ich nicht wirklich mag, das ist die zermatschte Variante.

Avocado ist gesund, macht satt und schmeckt einfach klasse. Klar – sie ist nicht gerade kalorienarm und bringt auch 15% Fett auf 100g mit. Aber man kann dieses Fett nicht mit dem in Chips oder Pommes vergleichen. Ist eben gesundes Fett und das mag unser Körper sehr gern. 

Heute habe ich einmal wieder die ganz andere Variante gewählt. Ich habe mir aus der Avocado ein Eier-Brot gebastelt:

Hört sich komisch an – geht aber ganz leicht. Das Zauberwort lautet Kala-Namak-Salz. Ehrlich gesagt kannte ich das Zeug bis vor kurzem auch noch nicht. Ich bin in einer Vegetarier-Gruppe auf Facebook darüber gestolpert. Kala-Namak ist ein geschwefeltes Salz, welches nicht nur nach Ei riecht, sondern auch sehr intensiv danach schmeckt. Man bekommt es im gut sortierten Einzelhandel oder eben online. Bei mir auf dem platten Land ist es sehr schwer zu bekommen und ich habe es mir darum bei Amazon bestellt (⇒  Kala-Namak-Salz)

Das Rezept ist schnell erklärt: Scheibe Brot oder Toast, Avocado in Scheiben drauf, Kala-Namak fein drüber streuen – fertig ist das gefakte Ei-Brot. Ich konnte mir das auch nicht vorstellen, als ich davon gelesen habe. Aber schon beim Abbeißen strömt einem ein angenehmer Duft nach gekochtem Ei entgegen. Und spätestens beim Kauen ist das Gehirn dann völlig verwirrt, denn es schmeckt echt wie ein Eierbrot. Wenn man gekochtes Eiweiß und Eigelb mischt, dann hat man die gleiche Konsistenz, wie bei einer Avocado. Dazu der Geruch und der Geschmack von Ei und die Illusion ist perfekt. 

Ich finde es schon erstaunlich, wie leicht sich unser Gehirn belügen lässt. In diesem Fall ist es ja von mir gewollt. Aber in der Lebensmittelindustrie wird so ein Effekt ja auch gerne genutzt. Joghurt rot eingefärbt – zack schmeckt er nach Erdbeere. Egal, ob wirklich welche drin ist oder nicht. Aber das ist ein anderes Thema, über das ich im Moment nicht nachdenken möchte. Jetzt genieße ich erst einmal mein lecker Brot mit Avocado-Ei 

Das Salz bei Amazon:  Kala-Namak-Salz

Ein Gedanke zu “Wenn eine Avocado zum gekochten Ei wird

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