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Kategorie: Meine Wachteln

Die ersten Radieschen geerntet

Soeben habe ich die ersten Radieschen aus meinem Gemüsehochbeet geerntet :)

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Ich freue mich über meine ersten Radieschen und die Wachteln über Grünzeug

Die müssen nun aber auch echt langsam mal raus. Einige sind schon sehr groß und werden wohl bald schießen. Es sind immer noch reichlich Radieschen im Beet – trotzdem werde ich Morgen schon neue ansäen, damit ich dann immer frische Radieschen habe. Hach – so ein Gemüsegarten ist schon toll! Das Grünzeug habe ich den Wachteln rein gehängt. Es sind nun nur noch 6 Wachteln. Vom Hahn und einigen Hennen musste ich mich trennen. Der Hahn wurde zu grob und hat die Hennen zu sehr gejagt. Die verbliebenen 6 Wachteln sind nun viel ruhiger und entspannter. Und haben sich über das Grünzeug gefreut.

Wachteln nehmen die Nester an :)

Heute morgen haben mich meine Wachteln überrascht. Sie haben fast alle Eier in die Nester gelegt. Und zwar lagen in jedem Nest jeweils 4 Eier und 2 davor. Vielleicht waren die Nester grad besetzt und die Wachteln haben sie deswegen davor gelegt.

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Ich freue mich riesig. Endlich keine täglich Wachteleiersuche mehr. Als kleines Dankeschön habe ich Ihnen heute dann einen Topf mit Zitronenmelisse mitgebracht.

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Die Wachteln im Stall

Nun habe ich endgültig eine Auswahl getroffen – also die Wachteln ausgewählt, die ich behalten werde. In den letzten Tagen habe ich oft vor dem Stall gesessen und die Wachteln beobachtet. Dann wieder welche aus der Voliere geholt und einige aus dem Stall wieder raus genommen. So lange, bis ich eine Gruppe hatte, die friedlich ist und sich verträgt. Nun sind noch 9 Wachteln im Stall und ich denke, dass ist für die Stallgröße eine gute Anzahl. Ein Hahn ist nicht mehr dabei. Das finde ich irgendwie zwar schade – aber dadurch ist die Gruppe ruhiger. Einige der Wachteln mochten sich nämlich gar nicht gern vom Hahn treten lassen und so sind sie immer kreuz und quer durch den Stall gejagt.

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Besonders freut mich, dass sie mein angebautes Legenest so gut annehmen. Heute morgen lagen 6 Eier im Nest. Klasse. Merkwürdigerweise nehmen sie nur das eine der beiden Nester an – das andere ist leer. Ich habe zum Testen in das eine Nest Stroh – in das andere Streu getan. Sie legen alle in das Strohnest.

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Legenest von Außen und von Innen

Update: während ich den obigen Beitrag schrieb krähte in der Voliere der Wachtelhahn. Das machte mich dann doch so traurig, dass ich ihn aus der Voliere geholt und in den Stall umgesetzt habe. So ganz ohne das Trällern des Wachtelhahns – das kann ich mir dann doch nicht vorstellen.

Dann kam mein Bekannter und die „Selektion“ begann. Immer wieder doch schmerzhaft – hilft aber ja nichts. Im letzten Moment habe mich dann bei meiner kleinen Tenebrosus doch noch mal um entschieden. 6 Wachteln waren schon tot – sie war die letzte. Und irgendwie hänge ich doch an ihr. Also habe ich sie kurzerhand quasi in der letzten Sekunde gerettet und gegen eine unruhige Wildfarbene aus dem Stall getauscht. Diese rennt mit zu viel hin und her… und macht die anderen damit auch unruhig. So – nun ist es also entschieden. Im Stall sind nun 9 Hennen und ein Hahn.

Wachtelumzug in den Stall

So – 7 Wachteln sind nun im Stall. 6 Hennen und ein Hahn. Ich weiß noch nicht, ob es dabei bleibt. Dazu muss ich die Wachteln erst mal ein wenig beobachten. Scheinbar habe ich wirklich die ruhigen erwischt. Einige haben mir gerade Mehlwürmer aus der Hand gefressen – andere nehmen genüsslich ein Sandbad. Von Umzugsstress keine Spur. Einige der Wachteln in der Voliere sind total hektisch. Sie fliegen ständig an die Decke – auch nachts. Und wenn ich in die Voliere komme, dann geraten sie total in Panik. Von diesen Wachteln werde ich mich trennen. Ich denke, die sind sowieso nicht sehr glücklich hier.

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Andere sind dann wieder total lieb und zutraulich. Die werde ich behalten. Auch wenn einige schon älter sind… ich hänge doch an ihnen. Mal schauen, wie es so die nächsten Tage wird. Merke ich, dass eine der Wachteln mit dem neuen Zuhause nicht klar kommt, dann wird sie auch wieder zu den anderen kommen und nächste Woche mit geschlachtet. Aber so, wie es zur Zeit aussieht, scheinen sie mit dem Stall durchaus zufrieden zu sein. Ein erstes Ei haben sie auch schon gelegt – wahrscheinlich vor Schreck über den Umzug.

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Zufällig habe ich die gelbe Henne im blauen Kasten beim Eielegen erwischt – habe ich erst auf den Fotos entdeckt.

Wachtelstall reaktiviert

Eigentlich wollte ich mich komplett von meinen Wachteln trennen. Ich habe derzeit so viele und der Aufwand mit der Pflege wird mir allmählich zu viel. Also sollten alle nächste Woche geschlachtet werden. Nun sind aber doch einige dabei, an denen mein Herz hängt. Und so ganz ohne das entzückende Krähen eines Wachtelhahns… das ist auch komisch. Also habe ich lange hin und her überlegt, was ich mache. Die Voliere will ich auf jeden Fall leer haben und sie zum Gewächshaus umbauen. Nun fiel mir dann doch mein Wachtelstall wieder ein, den ich im letzten Jahr gebaut habe. Der Bereich ist ja überdacht und wurde somit von mir zum Unterstellen allerlei Krimskrams missbraucht. Irgendwie hatte ich den schon ganz vergessen…

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Der neu eingerichtete Wachtelstall – fertig zum Bezug

Heute habe ich mich nun dran gemacht und aufgeräumt. Den Stall gereinigt und neu eingerichtet. Und nun werde ich heute Abend einige Wachteln aussuchen, die ich behalten möchte. Die kommen dann in den Stall. Ich denke, es werden so 5-7 Wachteln werden. Mal schauen. Wenn mir das dann immer noch zu viel wird, dann können sie später ja immer noch weg. Vielleicht gefällt es mir ja auch mit dem neuen Stall – wer weiß.

Leiser Umzug

Stück für Stück ziehen die Wachteln nun um. Heute habe ich den kleinen Bambus aus der Voliere ausgegraben und in einen großen Topf gepflanzt. Dieser soll nun in den Wachtelstall. Dabei lief mir eine gelbe Wachtel von den jungen – also aus der letzten Kunstbrut – vor die Füße. Schnell habe ich sie gegriffen und gleich rüber in den Stall gebracht.

Diese hübsche Wachtel ist heute auch umgezogen
Diese helle Wachtel ist heute in den Wachtelstall umgezogen

Sie ist eine der ruhigen Wachteln und hat diesen überraschenden Umzug gut weg gesteckt. Schon nach ein paar Minuten knabberte sie mit den Küken gemeinsam friedlich an der Zucchini-Scheibe.

Ich habe den Bambus erst einmal vom Streu befreit – ihn ordentlich gewässert – und dann in den Stall gestellt. Ganz schön wuchtig das Teil. Der Topf hat unten Löcher drin. Also werde ich mit noch überlegen was ich drunter stellen. Sonst könnte der Holzboden darunter weggammeln.

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Wachtelstall: linke Seite mit Bambus – rechte Seite mit Kunst-Efeu

Auf der rechten Seite habe ich dann noch einen kleinen Topf mit einem künstlichen Efeu auf das kleine Häuschen gelegt. Diese Seite ist ziemlich dunkel. Echte Pflanzen würden dort nicht genug Licht bekommen. Auf dem Foto scheint es heller als in Wirklichkeit da ich mit Blitzlicht fotografiert habe.

In dem Stall sind nun 5 erwachsene Wachteln + 6 Küken. Und auf den Fotos ist kaum eine zu sehen. Noch ist der Stall also nicht zu klein. Mal schauen wie viele dort noch rein passen bis es zu voll wird. In der Voliere sind nun noch 7 Wachtelhennen.

Abschied von den Wachtelhähnen

Ich meinem neu gebauten Wachtelstall hatte ich ja Außennester angebaut. Meine Hoffnung war, dass ich dann nicht den ganzen Stall nach Eiern absuchen muss. Vorgestern habe ich 2 der Wachtelhennen aus der Voliere in den Stall zu den 6 Küken mit Mutter umgesetzt. Und nun sehe ich: sie nehmen das Legenest tatsächlich an. Das freut mich sehr. Nicht nur die Wachtelmama – auch die beiden frisch dazu gesetzten haben ihre Eier in das Nest gelegt.

Das Lgenest der Wachteln lässt sich von draußen öffnen
Das Legenest  wird von den Wachteln angenommen

Die beiden Wachteln sehen am Hinterkopf gar nicht gut aus. Scheinbar sind meine Junghähne wirklich sehr ruppig. Deswegen habe ich mich nach langem Zögern heute morgen von ihnen verabschiedet . Es tut mir leid um sie. Aber ich kann auch nicht die Wachtelhennen darunter leiden lassen, dass die Hähne so unsanft sind. Einige haben schon starke Wunden am Hinterkopf, die ich nun behandeln muss damit sie abheilen.

Die beiden sehem am Hinterkopf wirklich schlimm aus Diese Henne ist aus der letzten Kunstbrut
Die umgesetzten Wachteln verstehen sich gut mit den Küken

Gestern habe ich dann noch eine weitere Wachtel aus der Voliere umgesetzt. Diese ist auch eine von den jungen Hennen aus meiner letzten Naturbrut und leider sehr scheu. Sie ist eine echte Schönheit und ich hoffe, sie wird in dem neuen Stall etwas ruhiger und zutraulicher.

Hier die helle Wachtel mit der Glucke zusammen
Die scheue Wachtel mit der der Glucke und einem der Küken

Nun habe ich gar keine Wachtelhähne mehr. Nur noch die 6 Küken, bei denen ich bisher nur eines als Hahn erkennen kann. Mal schauen, wie viele Henne und Hähne es schlussendlich dann sind. Genau weiß ich es erst in ca. 4 Wochen wenn sie dann ausgewachsen sind.

Ich habe lange gegrübelt und nun den Entschluss gefasst den Bestand an Wachteln für die Winterzeit zu reduzieren. Darum werde ich nun nach und nach die Hennen aus der Voliere in den Stall umsetzen. Alle auf einmal ist zu stressig. Außerdem ist mir noch nicht ganz klar wie viele ich in dem Stall halten kann. Also denke ich mir: ich probiere es einfach aus. Und werde dann sehen, wann es „gefühlt“ zu voll wird. Von den restlichen muss ich mich dann schweren Herzens trennen.

Die Wachteln, die ich behalten werde, sollen dann den Winter über im Wachtelstall leben. Die Voliere baue ich dann zum Gewächshaus für den nächsten Frühling um. Viel muss dazu gar nicht gemacht werden, den 2 Seiten sind ja bereits geschlossen. Vorne kommen dann auch Scheiben dran und der Bambus darin wird einfach woanders hin gepflanzt.

Die umgesetzten Wachteln verstehen sich gut mit den Küken

Zucchini für die Wachteln

Heute haben meine Wachtelküken zum ersten Mal frisches Futter bekommen. Ich habe eine dicke Zucchini in Scheiben geschnitten und davon eine in den Wachtelstall gelegt.

Wachtelmama zeigt den Küken die Zucchini

Die Wachtelmama hat ihnen gleich gezeigt: das kann man essen. Ich dachte eigentlich , dass sie sich nicht mehr für die Küken interessiert. Da habe ich mich wohl getäuscht. Zwar wärmt sie ihre Kinder nicht mehr – aber als sie die Zucchini sah, da hat sie die kleinen gerufen. Finde ich schön.

Wachtelglucke führt nicht mehr

Heute werden meine Wachtelküken aus Naturbrut 17 Tage alt. Und Mama-Wachtel hat scheinbar keine große Lust mehr auf sie. Im Legenest liegen auch schon 3 Eier von ihr. Das heißt: sie hat genau nach 2 Wochen mit dem Führen der Küken aufgehört und kehrt wieder zum normalen Wachtelleben zurück.

Die Wachtelmama legt schon wieder Eier
Die Wachtelmama legt schon wieder Eier

Ich finde es ein wenig schade. Aber scheinbar brauchen die Küken ihre Mama auch nicht mehr wirklich, denn sie sind sehr selbständig geworden. Inzwischen haben sie ja auch genügend eigene Federn, so dass sie nicht mehr gewärmt werden müssen.

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Sie haben sich prächtig entwickelt. Trotzdem dauert es noch knapp 4 Wochen bis sie ausgewachsen sind. Ich weiß noch nicht, was ich nun mache. Lasse ich die Mutter noch drin oder nicht? Vielleicht könnte ich auch ein paar andere erwachsene Wachteln aus der Voliere dazu setzen.

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Ich überlege meinen Bestand an Wachteln zum Winter zu reduzieren. Und dann vielleicht nur noch ein paar wenige in dem Stall zu halten. Aus der Voliere möchte ich im nächsten Jahr gern ein Gewächshaus für meine Tomaten und anderes Gemüse machen. Und im Winter legen die Wachteln eh nicht und es ist auch sehr viel Arbeit ständig die Voliere vom Schnee zu befreien.

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Hier sieht man ungefähr 2/3 des Stalls

Wenn ich meinen Bestand reduziere, dann muss ich mich für einige wenige entscheiden. Und das ist gar nicht so einfach. Und mehr als einen Hahn will ich in dem Stall dann eigentlich auch nicht haben. Der Stall wäre wohl so für 10-13 Wachteln groß genug. Müsste ich mal ausprobieren. So richtig weiß ich noch nicht was ich will und mache…

Wachtelküken: 12 Tage alt

Heute werden meine kleinen Wachtelküken 12 Tage alt. Die ersten Federn sind schon da. Und trotzdem: die Wachteln aus Naturbrut mit Glucke entwickeln sich langsamer als meine letzten – die im Brüter ausgebrütet und dann unter Wärmelampe aufgezogen wurden. Ich denke es liegt daran, dass dieser hier nicht ständig unter Rotlicht/Wärmelampe sind. Sie flitzen ständig rum und kühlen dabei natürlich aus. Gewärmt werden sie dann in den Pausen, die sie unter Mamas Gefieder verbringen.

Hier zum Vergleich die Küken aus Kunstbrut im gleichen Alter:  Wachtelküken: 12 Tage alt

Ich finde diese langsamere Entwicklung aber nicht schlimm – es geht sowieso schon viel zu schnell. Noch sorgt die Glucke für sie – ich bin gespannt was sie damit wohl aufhört. Irgendwo habe ich gelesen, dass Wachteln ihre Küken nicht so lange führen wie es Hühner tun. Ist ja auch verständlich, denn mit ca. 6 Wochen sind Wachteln ja bereits ausgewachsen.

Bei den beiden wildfarbenen kann man jetzt schon gut das Geschlecht erkennen. Eines ist ein Hahn – mit der hellen Brust. Das andere eine Henne – ihre Brust ist gesprenkelt. Bei dem Hahn habe ich es schon von Anfang an geahnt. Der kleine Kerl hat vom ersten Tag an schon ständig Alleingänge unternommen und ist im ganzen Stall rumgedüst. Strotzt auch vor Selbstbewusstsein.

Wachtelhahn Wachtelhenne

An der Brust zu erkennen: Links Hahn – Rechts Henne

Bei dem „Leoparden“-Küken bin ich mir noch nicht. Sicher. Auch die gesprenkelten erkennt man eigentlich früh an der Brustfarbe. Auch hier sind diese bei den Hähnen einfarbig während die Hennen komplett gesprenkelt sind. Ich hoffe natürlich, dass es sich um eine Henne handelt – aber sicher bin ich mir nicht. Ähnlich wie der wildfarbene Hahn ist auch dieses Küken relativ forsch.

Das gesprenkelte das gelbe Wachtelküken

Das gesprenkelte und das gelbe Wachtelküken

Bei den anderen dreien – dem gelben und den beiden gelb-grauen – da bleibt es nun noch bis zum Schluß spannend. Sicher weiß ich es dann erst nach dem ersten Krähen oder gelegtem Ei. Vom Verhalten rate ich aber einfach mal, dass zumindest das ganz gelbe eine Henne ist. Irgendwie ist sie so „mädchenhaft“.

das dunkelgraue Wachtelküken Das hellgraue Wachtelküken

Das dunkelgraue und das hellgraue Wachtelküken

Hier alle Fotos von heute als Galerie:

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