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Kategorie: Wildparks & Zoos

Besuch im Wildpark

Heute bin ich mit Biene spontan in den Wildpark gefahren. Eigentlich war nicht das richtige Wetter dafür – es war regnerisch und total bedeckt. Aber ich wollte einfach mal mit der Canon 450D üben. Und dafür eignet sich so ein Wildpark natürlich perfekt.

Die Bilder sind nicht so gut geworden wie ich gehofft habe. Schwierig ist das Fotografieren durch Zaun. Zum Beispiel bei den Greifvögeln. Auch der Schnee auf dem Boden ist nicht der beste Hintergrund. Und dann habe ich auch erst hinterher fest gestellt, dass ich Flecken auf dem Polfilter hatte… den hatte ich am Schluß drauf, um Spiegelungen beim Fotografieren durch die Scheibe zu verhindern.

Alles in allem: ich muss noch viel üben. Aber für einen ersten Test war der Ausflug prima. Biene durfte auch mit rein und war sichtlich beeindruckt von den vielen Tieren. War aber total lieb. Ich habe ihre Leine einfach an der Umhängetasche fest gemacht und hatte dadurch beide Hände frei. Hat erstaunlich gut geklappt. Ab und an musst ich tatsächlich mal schauen, ob sie überhaupt noch da ist. So hatte ich doppeltes Training: Fototraining für mich – Beifußgehtraining für Biene :)

Serengetipark

Ich war gestern nach langer Zeit endlich mal wieder im Serengeti-Park in Hodenhagen. Früher bin ich dort fast jedes Jahr einmal hin gefahren – aber in den letzen Jahren dann irgendwie nicht mehr. Ich liebe diesen Park. Man fährt mit dem eigenen Auto durch die Anlage und kann die Tiere so hautnah erleben. Natürlich war die Kamera auch wieder dabei und ich habe jede Menge tolle Fotos geschossen.

Zu meinen Lieblingstieren gehören die Straußenvögel. Leider kann ich immer noch nicht die Nandus und Emus auseinander halten – sympathisch sind aber beide. Auch wenn es nicht jedermanns Sache ist, sich von den lieben Langhälsen die Handfläche aufhacken zu lassen – ich füttere sie gern. Im Park gibt es extra Futterautomaten – oder man nimmt halt Möhren und Äpfel oder ähnliches. Die Tiere wissen natürlich, dass die Menschen in den Blechkisten leckere Sachen dabei haben und sind entsprechend aufdringlich.

Natürlich darf man nicht überall die Fenster öffnen – bei den Löwen etwa ist das keine gute Idee. Auch die laufen frei herum. Genauso wie die Tiger. Da ist dann auch immer ein Wildhüter im Jeep in der Nähe und achtet darauf, dass nicht doch irgendein Idiot die Scheibe runter kurbelt. So wie ich zum Beispiel, um dieses Foto zu schießen… da kam er prompt angedüst… und ich habe es schnell wieder geschlossen. Papa-Löwe schaute auch schon böse…

Auch bei den Pavianen, die zusammen mit den Kamelen und Bären in einem Gehege sind, sollte man die Fenster zu lassen. Besonders die Paviane können ziemlich gefährlich werden. Außerdem sind sie sehr neugierig und können alles gebrauchen. Einer ist auf meine Autodach gesprungen und hat die Dichtung am Dach raus gepult – zum Glück nicht vollständig. Sie stand dann wie eine Antenne nach oben und ich konnte sie später wieder reindrücken. Hier der Lump – fotografiert durch das Sonnendach.

Ein Highlight sind auch die Giraffen – die sind aber auch riesig. Und sie haben ziemlich lange Zungen, wie man auf dem Foto sieht. Auch hier sorgen Wildhüter immer mal wieder dafür, dass die Tiere die Autos nicht zu sehr belagern. Manchmal stehen sie dann auch auf dem Weg rum und man kann erst mal nicht weiter fahren. Auf dem Bild sieht man den Jeep des Mitarbeiters im Rückspiegel.

Manche Stellen im Park sind auch aufregend. Es ist schon sehr beeindruckend, wenn plötzlich ein Nashorn angerannt kommt und den Weg kreuzt – da kann einem dann schon ein wenig mulmig werden. Mein Neffe fragte, ob man hier auch die Fenster auf machen darf. Ich sagte: „eigentlich nicht – ist aber bei Nashörnern auf egal… da hilft auch kein geschlossenes Fenster, wenn die kommen… “ Dieses Nashorn lief kurz vor uns über die Straße – unglaublich, wie schnell die sind…

Wenn man durch den Tierpark durch ist kommt man in den Freizeitpark. Auch dort gibt es viel zu sehen. Besonders liebe ich natürlich die Affenwelt. Dort geht man durch Gehege, in denen die Affen frei rum laufen. Obwohl vorne ein Schild steht „nicht anfassen… beißen….“ konnte ich „Herrn Nilson“ nicht widerstehen. Der war aber auch süß! Also habe ich meinen Arm ausgestreckt – und prompt ist er drauf geklettert :)

Alles in allem ein toller Tag – einen Besuch dort kann ich jedem nur empfehlen!

Versuch ist es wert... ;)

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