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Kategorie: Wildkamera

Nächtlicher Besucher

Seit einiger Zeit habe ich immer wieder ein Tier vor der Wildkamera, dass ich lange nicht erkennen konnte. Nun war aber doch mal eine deutliche Aufnahme dabei. Ich denke, es ist ein Fuchs. Allerdings finde ich den Schwanz ziemlich „unbuschig“ – seltsam. Aber etwas anderes, als Fuchs, fällt mir auch nicht ein. Fast jeden zweiten Tag schaut er zwischen 4.00 und 5.00 Uhr hier vorbei. So richtig toll finde ich das nicht.

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Kükenauslauf: Der Waschbären-Härtetest

Heute Nacht habe ich mit meinem Kükenauslauf einen Waschbärentest gemacht. Als Köder habe ich eine Scheibe Toast mit Schokoladencreme (Waschbären stehen auf süßes) und eine Schale Katzenfutter rein gepackt.

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Um 1:25 Uhr sind die Waschbären dann gekommen. Und sie haben natürlich sofort das lecker Futter entdeckt. Die Wildkamera hat alles festgehalten. Ich habe die Bilder zu einem Video zusammen gebastelt, das ihr euch hier anschauen könnt:

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Begegnung der besonderen Art

Gestern gegen 21:40 Uhr mache ich den Hühnerstall zu. Eigentlich relativ früh, denn um die Uhrzeit ist es ja zur Zeit noch hell. Einen Moment später begegne ich einem der Waschbären!! WOW – die sehen live ja echt so was von schön aus!

Aber mal abgesehen davon, dass der herzerweichend niedlich ist – 21:40 Uhr ist verdammt früh!!!

Er steht knapp 2m vor mir. Für einen Moment schauen wir uns überrascht an. Ich sage: „Na du“ – sein Blick sagt: „Uuppps. Bin ich zu früh oder bist du spät?“

Für ein paar Sekunden überlegen wir beide, wie wir nun reagieren sollen. Dann entscheidet er, dass er mir lieber nicht traut, dreht sich langsam um und geht.

Nun mache ich mir Sorgen um meine Küken, die ich in knapp 2 Wochen erwarte. Der Auslauf für die Kleinen mit Mama muss aber so was von einbruchsicher werden… das wird noch eine schwierige handwerkliche Aufgabe, die ich in den nächsten Tagen angehen werde.

Gegen 23:30 Uhr war er dann wieder da und stellte enttäuscht fest, dass ich das ganze Futter weg geräumt habe. Auch Mia hat sich darüber gewundert. Und so fing die Wildkamera zwei enttäuschte Gesichter gleichzeitig ein:

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Um die Uhrzeit bin ich natürlich noch wach und bemerkte, dass Bienchen aufgeregt im Flur vor der Katzenklappe auf und ab rennt. Ich ahne schon, was los ist. Also sperre ich Bienchen erst mal weg und krieche auf dem Boden rum, um durch die Klappe zu schauen. Nix zu sehen. Noch immer auf den Knien öffne ich leise die Tür – und schaue in die Augen des Waschbären, der nur einen Meter vor mir steht und mich neugierig anschaut. Zögernd macht er einen Schritt auf mich zu… ich staune und sage freundlich aber bestimmt: „Denk nicht mal dran!“ – Er bleibt stehen und überlegt einen Moment… dreht dann um und verschwindet im Dunkel der Nacht.

So eine Begegnung mit einem Wildtier ist unheimlich aber schön. Und doch beunruhigend. Die Besuche nehmen merklich zu und das kann für die Hühner und besonders für die Küken gefährlich werden. Ich werde mir also überlegen müssen, wie ich mein Federvieh vor den Waschbären schützen kann.

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Offener Brief an die beiden Waschbären

Hallo ihr beiden Mitbewohner des Waldes,

ich muss zugeben: Als ich euch das erste Mal sah, da habe ich mich gefreut. Ihr beiden seid auch wirklich putzig. Und ich fand es auch nicht so schlimm, dass ihr hier ab und an mal das Katzenfutter aufgefressen habt. Doch ihr habt meine Freundschaft schamlos ausgenutzt und kommt nun immer öfter vorbei. Das kann ich auf Dauer nicht akzeptieren. Und seien wir doch mal ehrlich: Katzenfutter ist keine artgerechte Fütterung von Waschbären. Ihr habt es sonst doch auch ohne mich geschafft.

Nun habe ich gestern die Futterstelle verriegelt und den Futter-Eimer im ehemaligen Wachtelstall weg gesperrt. Ich war so dumm anzunehmen, dass ihr diese Zeichen richtig deutet. Als ihr das gestern gegen 23.30 Uhr entdeckt habt, da seid ihr ja auch unverrichteter Dinge wieder gegangen. Dabei hättet ihr es doch auch belassen können und unsere Freundschaft hätte keinerlei Risse bekommen. Aber dann habt ihr es euch doch anders überlegt und hier die halbe Nacht lang randaliert.

Das kann ich nicht akzeptieren!

Ok – ich habe einen Fehler gemacht. Ich habe die Klappe zu den Legenestern rechts am Stall nicht verriegelt. Habe ich halt vergessen. Da lag ja auch jede Menge Gerümpel drauf. Und ehrlich gesagt hatte ich nicht damit gerechnet, dass ihr keine Hemmungen davor habt, in eurer Gier alles runter zu schmeißen! Ich komme ja auch nicht in euren Bau und werfe da alles um! Wie würdet ihr das finden??? Sicherlich auch nicht so toll.

Na gut – ihr wollt es ja nicht anders. Ich werde die Klappe heute auch noch verriegeln. Und dann sehen wir, wie es weiter geht. Vielleicht gebt ihr dann auf. Vielleicht auch nicht. Wir werden sehen…

Achja: Und behauptet nun nicht „Wir waren das nicht“ – ich habe Beweisfotos mit der Wildkamera aufgenommen! Rausreden ist also nicht!

Ihr glaubt mir nicht? Ha – dann schaut euch das mal an:

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Bienchen verjagt die Waschbären

Ein paar Tage war Ruhe und die Waschbären nicht wieder auf Besuch. Heute Nacht um kurz vor 3.00 Uhr wurde ich durch Bienes Gebell geweckt. Ich denke noch, dass die wahrscheinlich die Waschbären draußen entdeckt hat. Aber Bienchen ist ja nachts drinnen und kann auch durch die Katzenklappe nicht raus. Dachte ich jedenfalls.

Die Katzenklappe ist eine programmierbare. Sie öffnet sich nur für Tiere mit dem zugelassenen Chip im Nacken. Das funktioniert so, dass die Katze den Kopf in den Tunnel steckt, der Chip wird von der Katzenklappe ausgelesen, und wenn dieser Chip im Gerät gespeichert ist, dann geht ein Riegel auf und die Katze kann durch. Hört sich komplizierter an, als es ist. Zum Programmieren drückt man einfach einen Knopf und es blinkt ein rotes Licht. Das nächste Tier mit Chip, dass durchgeht, wird gespeichert.

Leider geht das nur in eine Richtung. Also eigentlich so, dass nur bestimmte rein, aber alle raus können. Ich habe die Klappe aber einfach umgedreht, weil ich nicht will, dass Biene selber raus kann. Zum Beispiel in der Nacht. Heute Nacht hat Bienchen es dann aber doch geschafft. Keine Ahnung, wie sie das gemacht hat. Ich kann es mir nur so vorstellen, dass sie die Waschbären entdeckt und vor der Klappe gelauert hat. Dann wollte eine der Katzen rein und hat so die Verriegelung geöffnet. Und Bienchen konnte raus. Teamwork also. Anders kann es eigentlich nicht gewesen sein.

Auf jeden Fall waren die Waschbären „not amused“ und sind geflüchtet. Waren wohl auch etwas überrascht. Hier die Bilder dazu. Es sind 2 Bären, die sich hier auf der Terrasse umschauen. Um 2:06 Uhr ist die Welt für sie noch in Ordnung:

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Bienchen kommt durch die Katzenklappe geschossen und verjagt sie. Auf dem ersten Bild sieht man Bienchen noch nicht – aber die Waschbären sind schon auf der Flucht.

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Nix wie weg hier!

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Das war knapp – Bienchen im Turbo hinterher

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Bienchen macht total Spektakel und bellt wie verrückt. Man achte übrigens mal darauf, wie klein Biene ist und wie groß die Waschbären sind! Ganz schön mutig mein kleiner Kampfhund!

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Dann wird Frauchen endlich wach und übernimmt. Bienchen ist sichtlich stolz. Und oben sieht man noch einen der Waschbären, der sich auf das Dach vom Futterhaus geflüchtet hat. Als ich die Tür aufgemacht habe, ist er dann auch verschwunden. Was für eine Aufregung mitten in der Nacht!

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Mit der Wildkamera erwischt: Video mit Waschbären

Da ich ja nun weiß, dass sich hier Waschbären rum treiben, da ist das Jagdfieber in mit erwacht. Natürlich nur in Bezug auf die Foto- und Video-Jagd. Ich habe die Wildkamera nun anders positioniert. So ist die ganze Terrasse drauf zu sehen. Und dann habe ich gewartet. Die erste Nacht passierte nix. Aber in der zweiten! Da habe ich sogar mehrere Waschbären erwischt. Es ist zwar immer nur einer zu sehen, aber es sind eindeutig mehrere. Ich werde das Brett, das links vor den Näpfen hinten steht, mal weg nehmen. Dann kann man es auf dem nächsten Video hoffentlich besser sehen. Und ich werde die Videozeit auch verlängern. Diesmal stand sie nur auf 20 Sekunden. Rausschneiden kann ich dann ja immer noch.

Hier also das Video von letzter Nacht. Ich habe es aus mehreren kleinen Video zusammen geschnitten.

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Nächtlicher Besuch – Waschbär erwischt :)

In den letzen Tagen habe ich mich gewundert, weil die Katzen morgens immer so hungrig sind. Und das, obwohl sie doch abends noch einmal Futter bekommen haben. Eigentlich ist dann am Morgen immer noch ein Rest im Napf. Ab und an sind die Näpfe aber ratzekahl leer. :???:

Also habe ich die Wildkamera aufgestellt. Und nun ist mir auch klar, wer sich da bedient! 8O

Hier die Fotos der letzten Nacht. Ganz schön was los bei mir auf der Terrasse :lol:
Leider hat sich das Datum der Kamera verstellt, weil ich die Batterien rausgenommen hatte.

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Marder kommt immer früher

Seit einiger Zeit habe ich die Wildkamera im Hühnerauslauf stehen und dadurch entdeckt, dass sich da nachts der Marder rumtreibt. Zum Glück ist mein Hühnerstall sicher vor ihm. Heute habe ich die Bilder der letzten 10 Tage durchgeschaut und musste mir Schrecken feststellen, dass der Marder nun auch schon früher kommt! Bisher war er zwischen 1.00 Uhr und 3.00 Uhr in der Nacht drauf. Jetzt schon um 22.40 Uhr! Das ist echt verdammt früh und bisher ist es auch schon mal vorgekommen, dass der Stall dann noch offen war. Das habe ich natürlich sofort geändert. Hoffentlich kommt er nicht mal noch früher…

Hier ein paar Fotos von der Wildkamera:

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Wildkamera: Dachs

Seit ich meine Wildkamera habe, bin ich echt erstaunt, was hier alle so rumläuft. Nun habe ich einen Dachs erwischt. Leider nur ein wenig vom Kopf. Ich hoffe, ich bekomme ihn noch mal besser drauf:

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Wildkamera: Eichhörnchen

In den letzten Tagen habe ich die Wildkamera in meinem Hühnerauslauf angebracht, um heraus zu finden, wie Gretel ausbricht. Endlich konnte ich dank der Überwachung das Loch finden und flicken. Nun gehe ich damit wieder auf Waschbärenjagd. Es gibt hier definitiv mindestens einen. Aber ich kriege ihn nicht vor die Linse. Immer wieder hänge ich die Kamera woanders auf… aber ich habe einfach kein Glück. Diesmal habe ich nun ein Eichhörnchen erwischt. Auch schön.

Das Eichhörnchen scheint dort irgendwo zu „wohnen“, denn zwischen der oberen Aufnahme und den beiden darunter liegt etwa eine Stunde.

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