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Kategorie: Wachteln

Wachtelküken: neue Fotos

Die Wachteln haben sich in ihrem neuen Zuhause gut eingelebt. Letzte Nacht hatte ich auch keine Wärmelampe mehr an. Ich glaube nicht, dass sie diese noch brauchen. Draußen ist es warm und sie haben nun ja auch schon fast alle Federn. Außerdem habe ich beobachtet, dass sie – als die Wärmelampe nachts an war – nicht drunter gelegen haben. Sie waren stattdessen kreuz und quer im Stall verteilt. Wäre ihnen zu kalt, dann würden sie sich direkt unter der Wärmequelle zusammenkuscheln.

Wachteln: die Eltern

Omi - meine älteste WachtelNun habe ich die ganze Zeit Fotos und Berichte zu den Wachtelküken gezeigt. Und so manch einer fragt sich vielleicht: wo kommen die denn her? Tja – und deswegen stelle ich hier mal ein paar aktuelle Fotos von den Elterntieren ein. Meinen großen Wachteln, die in der Voliere leben. Die eine Wachteln – eine weiße mit vielen dunklen Flecken – ist meine Omi. Sie ist schon über 2 Jahre alt und nicht mehr so gut „zu Fuß“ Aber ansonsten gut drauf. Die anderen sind aus dem letzten Jahr. 3 davon – erkennbar an einem Fußring – sind ehemalige Zuchtwachteln eines anderen Züchters, die bei mir ihren Ruhestand genießen. Wie alt sie sind weiß ich leider nicht – schätzungsweise 1,5 Jahre.

Blick in die Voliere durch die Plexiglasscheibe an der RückwandInsgesamt sind es 13 Wachteln: 2 Hähne und 11 Hennen. Nicht alle sind auf den Fotos zu sehen. Es gibt ein paar schüchterne dabei, die sich gern verstecken. Besonders die beiden Tenebrosus (die ganz dunklen) sind sehr scheu. Und der eine gelbe Hahn ist auch nur mutig wenn ich nicht in der Nähe bin ;)

Am zutraulichsten sind die wildfarbenen. Die können – wenn es Aussicht auf Mehlwürmer gibt – auch schon mal ein wenig aufdringlich werden.

Finde ich aber nicht wirklich schlimm wenn mir so eine kleine Wachtel auf den Schoß hopst und mich anpickt :)

Neuer Wachtelstall

20100530_wachtelstall_4795_wachtelkuekenIrgendwo müssen meine neuen Wachteln ja hin wenn sie ausgewachsen sind. Ich habe lange überlegt, ob ich sie in die Voliere zu den anderen setze. Aber mich dann doch entschlossen einen ganz neuen Stall zu bauen. Von der Volierenhaltung für Wachteln bin ich inzwischen nicht mehr so überzeugt. Der Boden leidet doch arg. Und es auch sehr mühselig die ganze Voliere nach Eiern um zu graben. Wachteln sind ja Bodenvögel – und so hat man in einer Voliere oben viel „toten Raum“.

20100530_wachtelstall_4776_wachtelkuekenFür Wachteln kommen eigentlich nur 2 Höhen in Frage: entweder mind. 1,80m hoch  – oder eben nur bis zu ca. 50-80cm. Wobei ich eher zu 50cm tendiere. Bei allem dazwischen ist die Verletzungsgefahr beim Auffliegen der Wachteln groß. Bei einem niedrigen Stall haben sie noch nicht genug  –  bei einer hohen Voliere nicht mehr genug Schwung um sich zu verletzen. Ich habe mich für den Bau eines Stall in Sichthöhe entschieden.

Der Stall ist ca. 2qm groß – das ist für meine 15 Wachteln ausreichend sofern er vernünftig eingerichtet wird. Sie brauchen genügend Möglichkeiten sich zu verstecken und Platz, um auch mal rum zu flitzen. Und ein Staubbad – das lieben sie.

20100530_wachtelstall_4784_wachtelkuekenDann Futterstelle und Wasser – klar. Noch ist die Inneneinrichtung noch nicht so, wie ich es mir vorstelle. Aber ich habe ja noch ein wenig Zeit.

Nun zum Wachtelstall: vorne sind 2 Türen, die man nach unten runter klappen kann. Das fand ich wichtig, damit man später gut überall ran kommt. Die eine Hälfte ist überdacht mit Holz – die andere nur mir Drahtgeflecht. Dafür habe ich punktverschweißten Papageiendraht genommen – schließlich sollen die Wachteln auch sicher lebe.

20100530_wachtelstall_4786_wachtelkuekenLinks ist die Futterstelle. Wachtel sauen ja gern mit dem Futter rum. Also habe ich lange überlegt, wie ich sie davon abhalten kann. Und es sollte für mich auch pflegeleicht sein. Nun habe ich ein nach außen ragendes Fach gebaut. Darin ist eine Regenrinne, die man einfach zum reinigen entnehmen kann. Von der Innenseite sind senkrechte Hölzer angebracht. Durch die Lücken können die Wachteln dann ans Futter. Damit sie nicht drüber springen habe ich an der Klappe ein schräges Dach angebracht. Schließt man die Tür, dann verdeckt diese Klappen die Futterstelle. Sie ist abgeschrägt, damit die Wachteln nicht drauf springen – und weil es einfach besser ausschaut. Davor ist eine Art „Fußabtreter“ . Der soll Kotklumpen an den Füßen vermeiden (Wachteln scharren beim Fressen).

20100530_wachtelstall_4789_wachtelkuekenGanz rechts ist ein Kasten mit klappbarem Deckel angebracht: das Legenest. Zwar heißt es immer: Wachteln legen nicht in Nester! Aber ich habe mit meinen andere Erfahrung gemacht. Der Kasten ist innen noch einmal unterteilt, so dass jedes Nest ca. 20x20x20cm groß ist. Das ist für Wachteln die beliebteste Größe. Wenn sie die beiden Nester nicht für Eier nehmen, so haben sie dort zumindest einen zusätzlichen Unterschlupf. Schadet ja nicht. Ich überlege noch, ob ich dort kleine Fenster einbaue – Wachteln schauen sich beim Legen gern um.

20100530_wachtelstall_4792_wachtelkuekenDas Dach auf dem Stall ist übrigens nur ein Provisorium! Sieht auch entsprechend aus. Ich will den Stall nur vor Regen schützen, bis der Überbau fertig ist. Geplant ist eine Art Voliere um den Stall rum. Diese wird dann aber nicht mit Draht – sondern nur mit Vogelnetz verschlossen. Er wird komplett überdacht mit durchsichtigem Welldach. Damit will ich verhindern, dass die Katzen zu dicht an den Wachtelstall kommen (sie würden sonst drauf springen oder dran hoch klettern). Und wenn ich den Stall auf mache, dann will ich auch Sicherheit für die Wachteln – also nicht ständig Angst haben müssen, dass eine raus springt und dann weg fliegt. Oder noch schlimmer: von den Katzen erwischt wird.

Ich mache dann natürlich noch weitere Fotos sobald ich die Überdachung fertig habe.

Wachtelküken – 1 Woche alt

20100530_4610Heute haben meine Küken Geburtstag: sie werden genau 1 Woche alt :)

Unglaublich wie groß sie schon geworden sind. Und die ersten Federn kommen auch schon. Was mir auffällt: sie werden nun eindeutig scheuer. Also versuche ich mich ein wenig mit ein paar Mehlwürmern ein zu schleimen. Einige sind etwas zutraulicher und lassen sich auf die Hand nehmen. Ob das etwas über das Geschlecht aussagt? Ich traue mich noch gar nicht darüber nach zu denken. Was mache ich nur wenn zu viele Hähne dabei sind? Dann müsste ich mich von einigen trennen. Mir ist jetzt schon klar: das wird mir sehr schwer fallen!

Mehlwürmer für Wachtelküken

Die Wachtelküken haben heute zum ersten Mal ein paar Mehlwürmer bekommen. Erst großes Staunen „was soll das denn sein?“ – dann: „huch – das Futter bewegt sich!“ – dann „Angriff!!!“  – die kleinen waren völlig außer Rand und Band. Ich konnte ihnen mit der Kamera kaum folgen. Sie haben sich auf die Würmer gestürzt und sind mit ihrer Beute kreuz und quer durch den Käfig gerannt. Das sah zum Schießen aus. Das nächste Mal werde ich wohl lieber die Videokamera nehmen… mit dem DigiCam kam ich gar nicht so schnell hinterher… Trotzdem ein paar Fotos – wenn auch nicht besonders scharf…

Danach waren sie völlig erledigt und haben erst mal Siesta gemacht. Hier das Foto von der Webcam kurz danach:

Tag 5 – Flügel wachsen!

Ich kann es nicht fassen. Heute ist erst der 5te Tag und bei den Wachtelküken wachsen bereits die ersten Federn! Das ist kaum zu glauben. Meine Hühnerküken sind wochenlang im Flaum rum gelaufen. Und diese kleinen Hummeln bekommen nun schon Federn. Den Wachtelküken kann man wirklich beim Wachsen zuschauen – unglaublich…

Sie haben nun auch ein kleines Papphäuschen bekommen. In das gehen sie gern. Besonders wenn diese große Frau mit der unheimlichen Knipse kommt… dann flitzen sie rein und verstecken sich. :)

Wasser trinken sie inzwischen nur noch aus der Tränke. Futter bekommen sie in den Schalen – aber da bleibt es nicht lange. Sie scharren wie wild – bis das Futter im Streu landet. Und dann buddeln sie da weiter. Und das Scharren nach Futter im Streu ist ja auch viel natürlicher. Und scheint auch irre Spaß zu machen. Die ersten Flughüpfer machen sie auch schon…

Wachtelküken live :)

Ich habe nun eine Webcam installiert. Dann brauch ich wenigstens nicht dauernd raus rennen, um nach den kleinen Hummeln zu sehen. Ich habe den Käfig im Bauwagen stehen, weil der Ort Katzen und Mardersicher ist.

Hier gehts zur WebCam: !! Live-KükenCam !!

Wachteln

Ich habe langen nichts mehr von meinen Wachteln geschrieben. Ja – es gibt sie noch. Obwohl ich im Winter ehrlich gesagt mich nicht besonders viel um sie kümmere. Ich glaube, sie wollen auch ihre Ruhe haben. Die Voliere ist ja inzwischen abgesichert, so dass sie den ganzen Winter draußen bleiben können. Natürlich haben sie zum Schutz auch noch das kleine Häuschen – es wird aber selten genutzt. Kälte scheint Ihnen nichts aus zu machen.

Leider ist der Boden inzwischen ziemlich karg und wetterbedingt auch stellenweise feucht. Also habe ich alles neu mit einer Mischung aus Hanfstreu und Buchenholzspäne eingestreut. Scheint ihnen zu gefallen. Nur leider ist dieser Untergrund zwar für die Wachteln sehr angenehm – für Fotos aber nicht sehr gut geeignet. Die Wachteln sind auf diesem Untergrund recht gut getarnt.

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