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Kategorie: Insektenhotel

Gäste im Insektenhotel

Im letzten Jahr habe ich über den Bau meines Insektenhotels berichtet. Und irgendwie habe ich dann gar nicht mehr dran gedacht. Nun fiel es mir wieder ein und ich dachte mir: schaust du doch mal, ob schon einer eingezogen ist.

Und ich bin total überrascht: viele „Zimmer“ sind bereits bezogen!! :!:

Ich freue mich wahnsinnig, dass mein Hotel angenommen wird. Und ich ärgere mich auch, dass sich der bestellte Lehm immer noch in der Verpackung befindet. Eigentlich wollte ich schon längst Lehmsteine davon anfertigen… muss ich nun dringend nachholen.

Hier checked gerade ein neuer Gast ein :)
Hier zieht gerade ein neuer Gast in mein Insektenhotel ein

Besonders erfreut bin ich, dass ich heute morgen sogar einen neuen Gast beim Einzug beobachten konnte. Da ich nun ja gerade Fotos gemacht habe, kann ich nun beobachten, wie sich dieser „Einzug“ weiter entwickelt und werde ihn natürlich dokumentieren. Ist eine spannende Sache. Und am Wochenende mache ich mich natürlich nun endlich an die Fertigung der Lehmsteine – auch wenn ich noch so gar keine Ahnung habe wie das eigentlich geht. Aber wozu gibt es denn Internet…

Insektenhotel 3: Marienkäferkasten

Nun habe ich auch noch den Marienkäferkasten gebaut. Dieser hat unten ein paar Löcher – etwa knapp 1cm Durchmesser – und ist ansonsten rund rum geschlossen. Gefüllt habe ich ihn mit Ästen und trockenem Laub.

Nistkasten für Marienkäfer Füllung im Marienkaefernistkasten
Nistkasten für Marienkäfer – Deckel kann zum Reinigen geöffnet werden

Mein Insektenhotel: aktueller StandEigentlich soll man ihn laut Anleitungen im Internet mit Holzwolle füllen. Aber: zum einen habe ich keine Holzwolle da – und zum anderen habe ich den ganzen Wald voll Holz und ähnlichem. Also habe ich recherchiert und heraus gefunden, dass Laub und trockene Ästchen völlig ok sind. Und ist ja auch irgendwie „echter“

Den Deckel habe ich mit einem Scharnier versehen, damit ich ihn irgendwann mal reinigen oder einfach mal vorsichtig einen Blick rein werfen kann.

Dann habe ich noch ein wenig umgeräumt. Oben will ich Platz lassen, um dort dann Steine aus Lehm unter zu bringen. Solange noch kein Gast eingezogen ist geht das ja. Ich bemerkte vorhin aber schon wieder einige Interessenten… ich denke also ich sollte das Teil nun schnell fertig bekommen.

Insektenhotel 2: Ohrkneiferasyl

Heute habe ich einen umgekehrten Blumentopf mit Stroh drin aufgehängt. Unten drunter ist ein Gitter damit die Füllung nicht rausfällt. Gehalten wird dieses durch ein Bambusstäbchen, das quer drunter hängt und an dem der Faden für die Aufhängung befestigt ist. So hälte es von selbst.

Ohrkneifer-Unterkunft
Unterkunft für Ohrkneifer

Diese Behausung ist für Ohrkneifer gedacht. Auch wenn eigentlich keiner dieser Tiere wirklich mag – sie sind dennoch nützlich. Zumindest draußen. Dekorativ ist so eine Behausung auch noch – finde ich jedenfalls.

Der erste Besucher checkt ein :)
Der erste Besucher checkt ein

Als ich mir mein Insektenhotel genauer anschaute, da entdeckte ich auch bereits den ersten Besucher! Eine Art Grashüpfer inspizierte die Unterkunft – oder checkte gerade ein? Ich weiß es nicht. Freue mich aber darüber!

Neues Projekt: Insektenhotel

Insektenhotel im BauFür das nächste Jahr habe ich einen Gemüsegarten geplant. Dieser soll dann möglichst natürlich und eher unkonventionell angebaut werden. Das heißt: keine ordentliche Reihen mit Wegen dazwischen – eher ein buntes Durcheinander.

Ich will kein Gift einsetzen – aber mein Gemüse auch nicht mit allerlei Viechzeug teilen. Also habe ich nun mit dem Bau eines Insektenhotels begonnen. Dort wohnen dann hoffentlich bald allerlei nützliche Insekten, die mir bei meinem Gemüsegartenprojekt hilfreich zu Seite stehen.

Wichtig ist ein Florfliegenkasten.

Eine Florfliegenlarve kann bis zu ihrer Verpuppung 500 Blattläuse vernichten. Auch Spinnmilben, Thripse, Schmierläuse und kleine Raupen werden gefressen.

Florfliegenkasten
Florfliegenkasten

Der Florfliegenkasten sollte rot gestrichen sein, da sie durch diese Farbe angelockt werden. Innen ist er mit Stroh gefüllt – vorne sind Ritzen als Eingang. Ein weiterer Vorteil des Florfliegenkastens: man hat im Winter dann (hoffentlich) keine Florfliege mehr im Haus.

In Tonröhren habe ich lauter Hölzchen gesteckt

Stengel mit und ohne Mark für Wildbienen
Stengel mit und ohne Mark für Wildbienen

Einige sind hohl – das sind Bambusstäbchen. Andere sind gefüllt – das sind frische  zerschnittene Holunderzweige. Diese „Unterkunft“ ist unter anderem für verschiedene Wildbienen gedacht. Die Mauerbienen brauchen zum Beispiel Stengel, die noch mit Mark gefüllt sind. Also z.B. Holunder, Brombeere oder Himbeere.

Dann habe ich noch etliche Birkenstämme angebohrt

Angebohrte Bierkenscheite
Angebohrte Birkenscheite

Diese Löcher sind für Blattschneider-, Seiden-, Masken- und andere Bienen. Viele Wildbienen sind sogenannte Solitairbienen – das heißt: sie leben alleine und nicht im Verbund. Und sie brauchen einen Platz an dem sie ihre Larven aufziehen und auch Überwintern können.

Später dazu kommen noch Lehmsteine. Dazu muss mein bestellter Naturlehm aber erst mal ankommen. Gar nicht so einfach an Naturlehm zu kommen. An Steine kommt man schon gar nicht – deswegen mache ich die dann einfach selbst.

Was noch kommt: Unterkünfte für Ohrkneifer (ja – auch die sind nützlich), Marienkäfer (die liiieben Blattläuse – im Gegensatz zu mir) und weiteres. Fotos folgen dann natürlich.

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