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Kategorie: Mein Garten

Bilder und Berichte von meinen Gartenarbeiten

Die guten und die bösen Schleimis im Garten

Gestern Nacht habe ich im Schlafzimmer diesen kleinen Burschen entdeckt:

Natürlich habe ich ihn – wie man auf dem Foto ja sieht – sofort nach draußen in den feuchten Garten gebracht. Meine gute Tat für heute. Ich rette jeden Schnegel, den ich sehe, denn davon kann man im Garten gar nicht genug haben. Der Schnegel ist nämlich keine Nacktschnecke, sondern eben ein Schnegel. Der ernährt sich von abgestorbenen Pflanzenteilen und unter anderem von den Eiern der Nacktschnecken. Die Pflanzen läßt er in Ruhe. Ich habe jedenfalls noch nie einen Schnegel an einer Pflanze gesehen. Den echten Tigerschnegel erkennt man leicht, weil er ein sehr hübsches Leopardenmuster hat. Bei mir sehe ich fast nur den Schwarzen Schnegel. Wenn man sie aber genau betrachtet, dann sieht man die Flecken am Kopf und die Streifen auf dem Rücken. Nacktschnecken haben das nicht.

Ich gebe zu: Ich habe früher auch mal nach Schneckenkorn gegriffen. Leider tötet das auch den Schnegel und ich hatte trotzdem jede Menge Nacktschnecken im Garten. Nun streue ich gar nix mehr, hege und pflege meine Schnegel – und hab auch keine Nacktschnecken mehr. 

Hab endlich meine Hosta getrennt – aus 2 mach 8

Heute war wieder ein herrlicher Tag und ich war viel draußen. Als ich so in meinem Hängesessel vor mich hin döste, da fiel mein Blick auf die Pötte mit den Hosta-Pflanzen. Die mussten dringend mal „gelichtet“ werden. Die Erde war schon total abgesackt und Regenwasser lief in den Töpfen auch nicht mehr wirklich ab.

Also hab ich mich aufgerafft. Einer der Pötte enthielt fast nur noch Wurzeln. Es wurde also höchste Zeit. Die „Klumpen“ habe ich dann mit einem alten Messer ganz brutal in 4 Teile geschnitten. Hosta ist da ja genügsam.

   

Das habe ich mit beiden Pötten gemacht und so wurden aus 2 Hosta-Töpfe mal eben 8, die ich im Garten verteilt habe. Und natürlich habe ich sie auch gleich gegossen. Ein wenig schauten schon die ersten Sprossen raus – die habe ich einfach mit eingebuddelt. Nun bin ich gespannt, ob sie alle anwachsen und mich dann bald mit herrlichen Blättern erfreuen.

Der Weg zum perfekten Rasen

Aus aktuellem Anlass hole ich diesen Beitrag mal wieder hoch. Ich bin noch immer begeistert von dem flüssigen Rasendünger. Und mein Rasen dankt es mir. Hier mein Beitrag, denn ich bereits vor ein paar Jahren geschrieben habe, der aber immer noch aktuell ist:

Ich habe vor einiger Zeit danach recherchiert, wie ich meine Rasen vor dem Haus schöner bekomme. Dabei las ich an unterschiedlichen Stellen, dass das Vertikutieren völlig unnötig ist. Auf einem gesunden und gedüngten Rasen wächst eh kein Unkraut. So hieß es.

Sollte es so einfach sein? Ich gebe zu: ich habe meinen Rasen noch nie gedüngt. Warum auch – der wächst ja auch so. Dachte ich. Aber wirklich schön war er nicht. Also kaufte ich mir Rasendünger. Wegen der Tiere habe ich mich für Flüssigdünger entschieden und diesen hier gekauft:
-> Wolf Garten Flüssig-Rasendünger Vital Sommer und Herbst

Vor knapp 4 Wochen habe ich damit meinen Rasen gedüngt. Vorher habe ich natürlich Fotos gemacht. Und hier der Vergleich.

Vor dem Düngen:

vor dem düngen

Knapp 4 Wochen nach dem Düngen: :o

nach dem düngen

Links Vorher: alles voller Klee und dünner Rasen – Rechts Nachher: kaum noch Klee und dichter Rasen

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Hier noch einmal der direkte Vergleich der gleichen Rasenstelle:

vorher-nachher-vergleich

Noch Fragen? Wohl kaum ;)

Mein Tipp: schmeißt den Vertikutierer weg und kauft euch dafür Dünger. Einfacher geht nicht! :grin:

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Update 2 Jahre später:

Ich dünge nur noch mit dem Flüssigdünger etwa 4mal im Jahr. Und ich benutze inzwischen nur noch einen Spindelmäher von Wolf: Wolf-Spindelmaeher
Und so sieht mein Rasen inzwischen aus – mehr Beweis geht wohl nicht ;)

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Juli 2015: Es geht los im Garten

Ich bin ja sooo ungeduldig und konnte es gar nicht abwarten, bis sich endlich die Früchte der Arbeit im Garten zeigen. Nun aber geht es endlich los. Bei den Tomaten sind schon allerhand Früchte dran. Zwar noch alle grün, aber es ist ein Anfang.

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Die Wildtomaten hinten im Garten haben leider noch keine Früchte. Dafür aber Blüten ohne Ende. Wenn daraus alles Tomaten werden… na dann gibt es bald Tomaten satt :)

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Auch die Zucchini kommt in die Pötte. Die ersten beiden Früchte sind nur wenige Zentimeter lang geworden und dann verfault. Nun schaut es aber schon besser aus und ich denke, dass ich bald die ersten ernten kann.

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Schon überfällig sind die Erbsen. Die habe ich eigentlich nur zum Naschen angesät. Aber nun komme ich kaum hinterher. Muss sie dann doch wohl bald pflücken und irgendwie verarbeiten.

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Schon mehrmals ernten konnte ich von den Minigurken. Und immer weitere Früchte wachsen nach. Die sind wirklich lecker und ich werde sie auf jeden Fall auch im nächsten Jahr wieder anpflanzen

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Auch die Prunkbohnen haben schon Blüten. Leider bisher sehr wenige, denn irgendwer knabbert scheinbar dran rum. Aber da kommt bestimmt noch mehr.

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Es dauert also nicht mehr lange und ich kann mich im Garten satt futtern. Darauf freue ich mich schon sehr :)

Hortensienblüten

Hach – ich finde sie einfach wunderschön.

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Meine Hortensie blüht

Ich habe mehrere Hortensien. Aber eine davon wird von Jahr zu Jahr riesiger. Und ich freue mich jedes Mal, wenn sie dann endlich blüht. Nun ist es soweit. Noch sind nicht alle Blüten offen, aber es sieht trotzdem schon sehr schön aus.

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Es tut sich was im Anzuchtshaus

Meine angesäten Pflanzen kommen nun langsam in Gang. Das kleine Gewächshaus scheint dafür ideal zu sein. Ich freue mich, wenn ich sehe, wie alles sprießt. Darum habe ich grad voll motiviert noch eine Schale Salat angesät. Für mich und meine Hühner :)

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Mohnblüte aufgegangen

Ich konnte zum ersten Mal live erleben, wie sich eine Mohnblüte im Garten öffnet. Ein schöner Anblick, den im im Bild festgehalten habe.

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Wildtomaten ausgewildert und Minze umgepflanzt

Ich war heute wieder fleißig im Garten. Hinten im Garten habe ich neben dem neuen Gemüsebeet noch ein weiteres angelegt. Dort habe ich nun die Wildtomaten Golden Currant und Rote Murmel in die Freiheit entlassen. Wildtomaten sind ja ziemlich resistent gegen die üblichen Tomatenkrankheiten. Und im Beet können sie sich nun richtig entfalten und breit machen. Die wachsen ja eher buschig. Davor habe ich nun auch die Petersilie ausgetopft, weil die wirklich für einen Topf zu durstig ist. Im Moment liegt sie noch ein wenig platt, aber die rappelt sich schon wieder hoch.

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Außerdem habe ich bemerkt, dass die Terrakotta-Töpfe mit den verschiedenen Minzsorten zwar wunderschön sind, aber auch viel zu klein. Die musste ich an den letzten Tagen mindestens zweimal täglich gießen, weil sie sonst die Köpfe hängen ließ. Also habe ich sie heute umgepflanzt. Jede Minze hat einen 20 Liter Blumenerdesack bekommen. Die Säcke habe ich auf der einen Längsseite eingestochen, damit das Wasser ablaufen kann und dann auf der anderen einfach längs aufgeschnitten. Dann den Rand ein wenig umgekrempelt, so dass man kaum noch sieht, dass nicht die Badewanne direkt bepflanzt ist.

Auch die Zitronenmelisse brauchte mehr Platz. Die habe ich nun in den großen Pflanzenkübel gesetzt, in dem die beiden Wildtomaten vorher waren. Außerdem habe ich sie auch gleich ein wenig zurück geschnitten, damit sie etwas voller wird. Etwas Platz ist nun noch in meiner Wanne. Ich bin sicher, dass mir dafür noch was einfällt.

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In meinem kleinen Anzuchthaus tut sich auch etwas. Mit Begeisterung habe ich heute morgen entdeckt, dass der erste Mangold schon rausschaut. Ich habe sie erst vor 5 Tagen ausgesät. Das ging ja nun mal echt fix. Voller Motivation habe ich nun noch sechs Torftöpfchen Mangold angesät.

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Neu im kleinen Haus ist die Baumchili, auf die ich schon ganz gespannt bin. Die hatte ich vor einiger Zeit online bestellt und sie kam kräftig und schon mit einer wunderschönen Lila Blüte bei mir an. Angeblich wird sie ca. 1,50m hoch. Da bin ich echt neugierig drauf. Ich will auf jeden Fall in diesem Jahr viel Chili trocknen.

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Im Tomatenhaus habe ich dann endlich die erste Tomate entdeckt! Jiepiiie! And the winner is: Lupitas F1, eine Cocktailtomate. Die Frucht ist zwar noch winzig – aber es ist ein Anfang :)

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Auch bei meinen Snack-Gurken tut sich etwas. Die ersten Früchte sind schon zu sehen.

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Bei den Paprikapflanzen sind auch bereits viele Blüten zu sehen. Fruchtansätze konnte ich leider noch nicht entdecken.

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Die nächsten Früchte wird sicherlich die gelbe Johannisbeer Tomate tragen. Die hat jedenfalls schon seit Tagen massenhaft Blüten.

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Zweites Gemüsebeet auch schon voll

Heute soll es ja endlich mal wieder regnen. Das wird aber auch wirklich langsam Zeit. Es hat hier seit Wochen nicht mehr geregnet und der ganze Wald ist knochentrocken. Da kriege ich jedes Jahr wieder eine Feuer-Phobie. Derzeit ist es extrem schwül bei 32°C.

Ich dachte mir, dass es schlau ist, jetzt noch schnell Gemüsesamen ins Bett zu bringen. Also habe ich Möhren, Feldsalat und Erdbeerspinat angesät. Und dann meine Beete mit einem Schutzvlies abgedeckt. Zum einen, damit die Katzen da keine Haufen drin machen oder es als Sonnenbank benutzen – zum anderen als Schutz gegen Viecher, die Würmeierr in meine Möhren legen oder mein Gemüse anknabbern. Alles meins – jawohl! Scheinbar habe ich ein gutes Gefühl für Beetgrößen oder es ist einfach nur Zufall – aber das Schutzvlies passt auf’s Beet, als wäre es dafür extra zugeschnitten worden :)

Dieses Schutzvlies habe ich gekauft: Schädlingsschutz-Netz 2,30 x 4,25 Meter
So: Regen kannst nun kommen. Ich wär dann soweit!

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