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Kategorie: Hühner-News

Wer legt wann… was passiert rund um die Hühner

Die neuen Jungs im Stall

Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gekommen.

Hier fing das neue Jahr dramatisch an. Heute früh am Morgen lief Bienchen aufgeregt hin und her und jaulte. Also ließ ich sie raus. Sie flitzte los – ich hinterher… und dann sah ich einen großen Greifvogel aufsteigen und im Wald verschwinden!

Also nix wie hin zu den Hühner. Totenstille… alle Hühner im Stall in den Ecken verschwunden. Nur Hahn Henry hat sich in der Voliere in einer Baumwurzel verkrochen. Ich denke, dort wurde er vom Greifvogel attackiert und das hat Bienchen dann alarmiert. Ich bin sooo froh, dass meine kleine Biene so aufpasst. Ich selber habe nämlich nix mitbekommen.

Zum Glück ist nichts passiert. Inzwischen konnte ich alle Hühner wiederfinden. Sie sind nun im Stall und haben dort von mir Futter und Wasser bekommen. Raus wollen sie erst einmal nicht.

Nur die beiden jungen Hähne haben mal eine kurze Kontroll-Runde gedreht. Eigentlich sollten die ja vermittelt werden. Aber irgendwie verstehen die sich scheinbar gut. Also bleiben sie erst einmal. Der eine Hahn macht auf Chef und ist ganz der Papa. Der andere macht auf „ich bin ganz klein und harmlos“ und bekommt so keinen Ärger. Manchmal tut er auch so, als wäre er ein Mädchen. Bisher habe ich sie noch nicht kämpfen gesehen und so gibt es im Moment keinen Grund, warum sie nicht bleiben sollten.

Nur Namen haben die beiden noch nicht. Wusste ja nicht, dass sie bleiben.

Habt ihr ein paar Vorschläge? Papa heißt Henry, Opa hieß Max.

Wie sollen den die beiden heißen?

Hier Bilder von den beiden hübschen Junghähnen.

Auf dem ersten Bild der kleine Angeberhahn – das andere sein kleiner „Weichei-Bruder“

 

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Kükenauslauf: Fertig gestrichen

Gestern habe ich an meinem Kükenauslauf weiter gearbeitet. Ich habe lange überlegt und dann doch noch mal Leisten über den Rändern angebracht. Dieser Blick auf die vielen Tackernadeln hat mir nicht gefallen. Und dann habe ich das Dach und die Leisten mit Lasur gestrichen. Nun fehlt nur noch der Innenausbau. Da werde ich mich am Wochenende dran machen. So schaut es nun aus:

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Kükenauslauf: Der Waschbären-Härtetest

Heute Nacht habe ich mit meinem Kükenauslauf einen Waschbärentest gemacht. Als Köder habe ich eine Scheibe Toast mit Schokoladencreme (Waschbären stehen auf süßes) und eine Schale Katzenfutter rein gepackt.

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Um 1:25 Uhr sind die Waschbären dann gekommen. Und sie haben natürlich sofort das lecker Futter entdeckt. Die Wildkamera hat alles festgehalten. Ich habe die Bilder zu einem Video zusammen gebastelt, das ihr euch hier anschauen könnt:

Diese Wildkamera benutze ich: http://amzn.to/1IGGIoO

Kükenauslauf: Noch nicht ganz fertig – aber zu!

Heute habe ich den Kükenauslauf zu bekommen! Und endlich ist mir auch etwas eingefallen, wie ich die Flügel sicher verriegeln kann. Und zwar so, dass kein Tier es oben aufbiegen kann. Ich habe nun 2 Latten mit einem stabilen Winkel zusammen geschraubt. Die werden über das Dach gelegt und am Ende mit jeweils einem Schloss auf jeder Seite gesichert. Wahrscheinlich hätten hier auch 2 Karabinerhaken gereicht – aber sicher ist sicher. Nun bewegen sich die Flügel keinen Zentimeter mehr, wenn der Auslauf verschlossen ist. Zum Öffnen der Flügel brauche nun nur auch der jeweiligen Seite das Schloss aufmachen und kann den Riegel dann zur Seite schieben. Die beiden Holzstücke unter dem Giebel verhindern, dass der Riegel nach rechts oder links verschoben werden kann.

Bin ein bissel stolz auf meine Konstruktion. Ob sie hält, das wird nun der Waschbär-Härtetest zeigen :)

Morgen werde ich mich an die Verschönerung (Streichen mit Lasur etc.) und vielleicht dann schon an die Innengestaltung machen. Vielleicht pflanze ich schon in den nächsten Tagen ein paar Kräuter rein. Mal schauen. Auf jeden Fall muss ich morgen mal den ganzen Müll und das Werkzeug wegräumen – dann sieht es schon mal viel besser aus.

So sieht das ganze zur Zeit aus:

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Kükenauslauf: Dach ist ziemlich fertig

Ich war heute fleißig und habe am Kükenauslauf weiter gearbeitet. Das Dach ist so gut wie fertig. Auf der rechten Seite soll der hintere Teil noch ein Regendach bekommen, so dass der ganze hintere vor Regen geschützt ist. Und zum Süden habe ich einen Teil mit Holz bedeckt, damit sie auch Schatten haben. So sieht es nun aus:

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Und so sieht der Blick aus meinem Lieblingsplatz – dem Hängesessel – aus:

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Kükenauslauf: Giebel oder so was ähnliches ist fertig

Ich war heute fleißig und habe am Kükenauslauf weiter gewerkelt. Einen Giebel hat es schon. Und auf der rechten Seite auch schon zwei Klappen. Da kommt dann noch mardersicheres Gitter drauf. Und irgendwie muss ich die ganze Angelegenheit auch noch ein bissel stabiler bekommen. Sonst können sie Marder und Waschbär womöglich oben durchquetschen, wenn sie die Klappen hoch drücken. Aber dazu fällt mir bestimmt auch noch eine Lösung ein. So weit bin ich also heute gekommen:

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Das praktische an dem Auslauf: Wenn ich es nicht mehr für die Kücken brauche, dann kann ich da einfach Gewächshaus-Folie drauf tackern und habe dann ein prima Gewächshaus. Und ich vermeide auch, dass die Katzen im Gemüse rumliegen, falls ich es mal wieder als Gemüsebeet benutze. Die Erde ist dann durch die Hühner auch gleich super gedüngt.

Bald Nachwuchs? Udine brütet :)

Meine Hühnerschar hat sich in den letzten Jahren sehr verkleinert. Meine Hühner sind halt inzwischen alt geworden. Besonders geschmerzt hat mich der Tod von Anneliese und Gretel, die im letzten Jahr im Alter von knapp 8 Jahren verstorben sind. Vor einer Woche ist dann auch Charlotta, meine stolze Italienerin, gegangen. Sie lag am Abend einfach tot im Auslauf vor dem Hühnerstall. Sie ist 6 Jahre alt geworden. Für ein Hochleistungshuhn doch ein hohes Alter. Nun habe ich nur noch 5 Hühner. Eigentlich sind es eher 4 1/2, denn die kleine Chabo Udine ist ja nur eine Handvoll Huhn.

Ich muss mir also langsam Gedanken darüber machen, wie es weiter gehen soll. Sollte noch ein weiteres Huhn sterben, dann wird es eng. Hühner leben am liebsten in Gruppen. Und Hahn Henry braucht für ein artgerechtes Leben auch eine gewisse Anzahl an Hennen, die er hüten darf. Also: was tun?

Das sind meine Hühner, die ich zur Zeit noch habe. Zum einen natürlich der Chef – Hahn Henry. Er ist noch 3 Jahre  jung und 2011 hier aus einem Ei geschlüpft. Siehe: http://dieimwaldlebt.de/category/huehner/kuken-2011

Ein toller Hahn – nahezu perfekt. Möge er ewig leben!

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Dann sind da noch Felicia (links) und Claire. Beides die Tanten von Henry und 2009 geschlüpft. Siehe: http://dieimwaldlebt.de/category/huehner/kuken-2009

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Die kleine Penelope kam im Sommer 2011 zusammen mit Barti als Rentnerin zu mir. Siehe: http://dieimwaldlebt.de/die-neuen-barti-und-penelope.html

Ich weiß gar nicht genau, wie alt sie schon ist. Müsste auch so 7 oder 8 Jahr alt sein. Barti ist im letzten Jahr auch an Altersschwäche gestorben. Hat sich in eine Ecke gesetzt – 2 Tage nichts gefressen (auch wenn ich ihr direkt was vor den Schnabel gestellt habe) und ist dann einfach umgekippt. Penelope ist aber zum Glück von fit.

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Und schlussendlich die kleine Udine. Sie hatte sich vor einem Jahr etwa die Hüfte ausgerenkt/gebrochen, war lange krank und hat sich aber inzwischen wieder vollständig erholt. Was für ein Glück, denn ich liebe dieses kleine Huhn. Siehe: http://dieimwaldlebt.de/mein-behindertes-huhn-udines-erster-ausflug.html

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Udine ist eine Chabo-Henne und kam im September 2010 als junges Huhn zu mir. Siehe: http://dieimwaldlebt.de/3-handvoll-huhn.html

Die beiden Bantam-Henne, die zusammen mit Udine gekommen sind, wurden vor 2 Jahren vom Habicht weggeholt. Leider haben sie nie auf den Warnruf von Henry reagiert.

Udine ist nun also 4 Jahre alt und hat damals Henry und seine Schwester Jette aufgezogen. Jette ist leider schon vor einem Jahr krank geworden und gestorben.

Nun fing Udine an zu Glucken und ich musste eine Entscheidung treffen. Lasse ich sie brüten? Oder liebe nicht? Die Aufzucht von Küken ist nicht einfach und sehr sehr anstrengend. Zumindest, wenn man möchte, dass dann auch alle überleben. Mein Auslauf ist zwar dicht genug für die Hühner – aber nicht für kleine Küken. Die finden jedes Loch und schon spazieren Sie im Wald rum. Bis sie von Katze oder Hund entdeckt werden. Also müsste ich einen separaten Auslauf für die Küken schaffen. Nur wo….

Wie auch immer. Ich habe mich einen Nachmittag in meinen Hängesessel gelegt und gegrübelt. Und bin zu dem Schluss gekommen: Ohne Hühner sein will ich nicht. Fremde Hühner in meine Gruppe holen will ich auch nicht. Also bleibt nur die Möglichkeit selber für neue Hühner zu sorgen. Und wer weiß, wie lange Udine noch gluckt? Meine anderen glucken nie.

Ich habe also beschlossen, es noch einmal mit eigenen Küken zu wagen. Wie und wo die dann aufwachsen… daran arbeite ich noch. Nun habe ich erst einmal alle Eier, die ich noch von Udine hatte, ihr im Nest untergelegt. Es sind 6 Stück.

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Nun heißt es: abwarten und hoffen, dass alles gut geht. Und das alle 6 Küken Hennen sind. Das bestelle ich mir jetzt einfach mal beim Universum.

Für Udine habe ich einen der Papageien-Käfige zurecht gemacht. Frisches Streu rein und an der Seite als Sichtschutz eine Pappe gestellt. Einmal am Tag – so gegen Mittag – nehme ich Udine vom Nest und lasse sie raus. Dann flitzt sie durch den Auslauf, macht ihren Stinkehaufen (und der stinkt so was von fies!), trinkt, frisst, badet ein wenig im Sand und nach etwa 10-15Minuten will sie dann wieder zurück. Die Tür ist verschließe ich, damit die anderen Hühner sie nicht stören oder sogar noch Eier dazu legen. Glucken brauchen ihre Ruhe.

So – und wenn alles gut geht, dann kann ich mich in 21 Tagen – genau genommen am 14. Juni über Nachwuchs freuen. Ich bin total gespannt, wie die Mixe aus Henry und Chabo-Henne aussehen. Ich hoffe im Stillen, dass wenigstens eine Henne dabei ist, die Ihrer Oma Gretel ähnlich ist.

Regen, Regen und noch mehr Regen…

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… und mir ist sooo langweilig. Schietwetter. Ich denke, ich gehe heute mal in den Hühnerstall und baue den um. Wollte ich schon so lange mal machen.

Update: Ich habe nun im Hühnerstall aufgeräumt. Einige überflüssigen Stangen entfernt, das Kottbrett gereinigt und für die Legenester einen Vorhang gebastelt. Eines meiner Hühner legt sein Ei immer in einer dunklen Ecke unter den Legenestern.

Vielleicht sind ihr die Nester zu hell? Also haben sie nun einen Sichschutz bekommen. Mal schauen, was die Hühner davon halten.

Heute morgen waren schon 2 Eier im Nest. Also scheinen sie es anzunehmen.

Neues von Udine

Meine kleine Udine hält sich tapfer. Sie läuft nun mit den anderen Hühnern im Auslauf rum und geht abends auch von selber in den Stall. Irgendwie kommt sie dort trotz ihrer Behinderung auf die Schlafstange. Und nun legt sie auch wieder Eier – jeden 2ten Tag eines. Wie vor ihrer Verletzung auch. Ich beobachte sie natürlich täglich und schaue, ob sich ihr Zustand verändert. Derzeit scheint es jedenfalls immer besser zu werden. Sie kann fast schon wieder laufen. Natürlich wird sie nie wieder richtig laufen können – aber sie weiß sich zu helfen. Und sie tritt auf dem rechten Bein inzwischen auch auf – keine Ahnung, wie sie das hinkriegt, denn eigentlich steht das Bein nach hinten ab. Aber sie schafft es. Heute habe ich sie wieder gefilmt. Hier das Video von heute:

Mein behindertes Huhn: Udines erster Ausflug

Heute ist ein schöner Tag. Also habe ich Udine heute mal unter Aufsicht aus dem Käfig gelassen. Ihr steifes Bein macht ihr Probleme – aber sie kämpft tapfer. Schmerzen hat sie nicht mehr. Sagt jedenfalls mein Tierarzt. Sie ist halt nur behindert. Soll ich sie deswegen „erlösen“ – also töten?

Was ist lebenswertes Leben?
Was ist Quälerei?

Wer weiß das schon. Ich weiß es nicht.

Ich traue mich nicht darüber ein Urteil zu fällen. Ich kann nur auf meinen Bauch hören.

Würde sie depressiv und lustlos in der Ecke hocken… ja, dann hätte ich sie wohl schon lange einschläfern lassen. Aber so ist Udine nicht. Sie will kämpfen und zeigt mir immer wieder ihren Lebenswillen. Also gebe ich ihr die Chance mit ihrer Behinderung klar zu kommen. Und ich hoffe, dass ich das Richtige tue.

Lohnt sich das bei einem „Nutztier“?

„Nutztier“ – Was für ein schrecklicher Begriff. Meine Hühner sind für mich keine Nutztiere, denn ich benutze sie nicht. Ich füttere sie, sorge für einen trockenen, sauberen Stall und versuche sie vor allen Gefahren zu schützen, so gut ich eben kann. Sie beschenken mich dafür mit Eier. Das ist eine Freundschaft zwischen uns. Und ich mag meine Hühner. Allerdings halte auch nichts davon, ein Tier, das sich quält, um jeden Preis am Leben zu halten. Aber Udine macht auf mich nicht den Eindruck, als würde sie leiden. Und solange sie mir das Gefühl gibt, dass sie leben will, so lange bekommt sie von mir auch die Chance dazu.

Sobald es wärmer wird werde ich sie öfter rauslassen. Anfangs noch nur unter meiner Aufsicht. Ich habe Angst, die anderen Hühner könnten sie jagen. Oder dass sie sich im Wald irgendwo „verheddert“ und nicht zurück kann. Vielleicht baue ich ihr auch einen etwas größeren eigenen Auslauf. Mal schauen. Wichtig ist nur, dass sie in der Nähe der anderen Hühner bleibt. Für sie und für die anderen. So verliert sie den Kontakt zur Gruppe nicht. Heute habe ich ihren Ausflug gefilmt. Ich bin so stolz auf meine kleine Kämpferin.

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