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Kategorie: …my life live

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Mein Tisch und ich in der Beziehungskrise

Ich renoviere seit über vier Wochen in meinem Haus rum. Die Küche und das Wohnzimmer bekamen einen neuen Look. Ich habe neue alte Schränke und Kommoden und alles in weiß oder pastell gestrichen. Alter Teppich raus – neuer rein. Im Grunde bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Meine Räume sind nun viel heller und freundlicher. Schluß mit Eiche rustikal und dunklen Möbeln. Das letzte, um das ich mich noch nicht gekümmert habe, das ist mein Tisch. Der ist immer noch in… ja in was eigentlich?

Diesen Tisch habe ich vor über 20 Jahren in einem Secondhand-Möbelladen für 60€ erstanden. Ich brauchte einen Tisch. Ich wollte keinen neuen, da ich die nicht mag. Und dann sah ich ihn und es war Liebe auf den ersten Blick. Die gedrechselten Beine haben es mir einfach angetan. Er hat die perfekte Größe und man kann ihn an den Stirnseiten sogar noch ausziehen. Ich liebte diesen Tisch von Anfang an. 

In den letzten 20 Jahren sind wir ja nun beide nicht jünger geworden und haben viel durchlebt. Und dabei auch die eine oder andere Schramme abbekommen. Aber wir haben uns immer gut verstanden und zusammen gehalten. Nun mit der neuen hellen Wohnung – da passen wir beide nicht mehr so. Ich habe mir passend zur Einrichtung die Haare wieder hell gefärbt. Ging schnell. Mit dem Tisch ist das schon schwieriger. Auf den ersten Blick sieht er prima aus. Schaut man genauer… dann sieht man die vielen Macken im Lack. An einer Stelle ist er sogar aufgequollen. Da scheint etwas ausgelaufen zu sein, was ich nicht gemerkt habe.

Neee – so kann das nicht bleiben. Einfach überstreichen hielt ich auch für keine gute Idee. Also griff ich zum Schleifpapier und machte mich daran, die Unebenheiten ab zu schleifen. Doch was musste ich entdecken????

Unter einer hauchdünnen Holzschicht kam eine Spanplatte zum Vorschein :skeptisch:  :razz:  :motz:

Ich war entsetzt. Und zu tiefst enttäuscht. Wie konnte er mir nur all die Jahre was vormachen? Hat immer so getan, als wäre er aus Massivholz. Und nun ist stelle ich fest: Die Platte ist eine Mogelpackung. Ich war sauer. Und wütend. Und habe 2 Tage kein Wort mehr mit ihm geredet. Das musste ich erst einmal verdauen.

Da lebt man über 20 Jahre zusammen und man denkt, man kennt einander. Und nach all dieser Zeit stellt man plötzlich fest, dass der andere nicht das ist, was man von ihm gedacht hat. Traurig, enttäuscht und tief verletzt recherchierte ich nach einem neuen Tisch… Aber keiner konnte mich wirklich überzeugen. Die neuen Tische haben eben nicht diese gedrechselten Beine. Und gerade Tischbeine sind einfach nur doof. Auch mein Lieblingsladen für Gebrauchmöbel konnte mir nicht helfen. 

Dann kam mir die Idee, die Platte einfach zu tauschen. Also nur das Untergestell zu behalten. Und wieder recherchierte ich nach dem passenden Material. Mein Tisch hat scheinbar eine Standardgröße: 120cm x 80cm. Solche Tischplatten bekommt man zu Hauf und überall. Aber keine hat mir wirklich überzeugt. Die meisten sind lackiert, geölt, gestrichen… ich brauche pures Holz. Klar – gibt es im Baumarkt. Aber da passt die Stärke nicht. Nach 2 weiteren Tagen wurde mir klar: Ich will eigentlich gar keine neue Platte. Und ich kann dem Tisch verzeihen. Ich meine: Ich bin ja immer nur irgendwie davon ausgegangen, dass er aus Massivholz ist. Er selber hat das nie behauptet. Ich habe ihn ja auch nicht danach gefragt. Kann ich ihm also dafür wirklich die Schuld geben? Und sollte man nach einer so langen Beziehung nicht auch in der Lage sein zu verzeihen? 20 Jahre schweißen doch wirklich zusammen. 

Ok – ich habe ihm verziehen und mich mit ihm versöhnt. Und ich schaue nicht weiter nach fremden Platten oder gar einem neuen Tisch. Ich akzeptiere ihn so, wie er nun einmal ist. Und verpasse ihm einen neuen Look, so dass er sich im neuen Wohnzimmer genau so wohl fühlt wie ich. Auf in die nächsten 20 Jahre.

Ich möchte eine dunkle Platte und helle Tischbeine haben. Wobei eine braun angemalte Platte natürlich nicht in Frage kommt – das sieht einfach nur bescheuert aus. Eine andere Lösung muss her. Bei meiner Recherche nach „doofen Tisch schön machen“ fand ich dieses Video:

Das ist genau das, was ich auch haben will! Super. Und los geht es. Als erstes habe ich ihn komplett mit Kreidefarbe überstrichen, um eine Grundlage zu haben. 

Ein Anstrich reicht nicht, wie man klar sieht. Das untere Gestell habe ich dann noch einmal gestrichen. Allerdings diesmal nicht mit Kreidefarbe – ich habe mich dann doch für 2in1 Acryllack entschieden. Ist einfach praktischer für Stellen, an denen man auch mal vorbei schrabbelt. Sieht schon besser aus.

Nun kommen wir zur Platte. Die soll ja dunkel werden. So in hell ist es mir dann doch zu klinisch im Wohnzimmer. Und ich mag weiße Möbel mit dunkler Platte oben. Dafür habe ich mir nun dunkles Antikwachs dark von Annie Sloan gekauft. Und bei Amazon dann noch einen dicken Wachspinsel. Beides kam heute und ich war erstaunt, wie riesig der Pinsel ist. Und das ist auch gut so, denn so ein Tisch ist ja auch nicht besonders klein.

Aufgeregt habe ich natürlich gleich mal losgepinselt. Tolle Farbe hat das Wachs!

Ich habe das Wachs mit dem dicken Pinsel kreuz und quer aufgetragen, damit die Tischplatte Struktur bekommt. Das Ergebnis soll nicht gleichmäßig sein. Ging prima. Und anschließend habe ich die Fläche gleich mit einem alten Tuch poliert. Hier nun der erste Anstrich:

War mir noch zu hell. Also noch eine Lage Wachs drauf. Das Polieren mit dem Tuch war nicht so meins. Dann erinnerte ich mich, dass ich irgendwo noch ne alte Schuhbürste habe. Da ich ja gerade alles um- und aufgeräumt habe – da hab ich die glatt sofort gefunden.

Mit der Schuhbürste ging das Polieren viel besser und die Platte glänzt nun richtig schön. Ich bin mit dem Ergebnis super zufrieden. Ein ganz anderer Tisch.

Wo ich schon mal dabei war – da habe ich die Platte von meiner kleinen Kommode neben dem Ofen auch gleich dunkel gemacht. 

   

Vielleicht mache ich die Schubladen auch noch dunkel – mal schauen. Bin mir noch nicht ganz schlüssig.

Wahrscheinlich werde ich die Holzplatte von meinem Apothekerschrank auch noch angleichen. Dazu muss ich aber erst einmal den Krempel darauf wieder wegräumen. Und dafür müssen die Tischbeine nun auch noch ein drittes Mal gestrichen werden. Die wehren sich heftig gegen Farbe. Und ich habe mich auch schon wieder um entschieden und die letze Farblage dann doch wieder mit Kreidefarbe gestrichen. Das Matte gefällt mir besser. Und anschließend habe ich die Beine mit dem klaren Wachs von Annie Sloan versiegelt, das ich auch gleich mitbestellt hatte. Und nun noch mal alles wieder wegräumen, Papier raus, Teppich saugen, meinen neuen Lieblingsstrauß aus den Kunstblumen drauf – und fertig :haha:

Vorher/Nachher:

 

Vorher/Nachher:

Bin gespannt, wie sich das Wachs so hält im täglichen Gebrauch. Die Trocknungszeit ist ja mit 5-21 Tage angegeben. Mal schauen, was so passiert. Besser als vorher ist es allemal. Da die Stühle nun auch nicht mehr passten, da haben sie Hussen bekommen. Und zwar diese hier: Stuhl Hussen.

Ich finde, sie passen super zum Rest. Und dem Kater gefällt es scheinbar auch :dup:

Und mit den vielen Pflanzen sieht es nun gleich gemütlicher aus. Und achja: Meinen Tisch liebe ich wieder heiß und innig :haha:

Meine neue Liebe: Kunstblumen in der Vase sterben nie

Seit ich mein Wohnzimmer renoviert habe und alles so hell und freundlich ist, da kaufe ich mir nun auch regelmäßig Schnittblumen. Blumen sind etwas schönes. Sie erfreuen das Auge und machen das Herz froh. Solange sie frisch sind. Aber schon nach ein paar Tagen ist die Freude vorbei und man kann nur noch dem langsamen Sterben der Pflanzen zuschauen. Eigentlich ist das doch grausam. Manche Menschen glauben, dass Pflanzen Lebewesen mit Gefühlen sind. Ich weiß nicht, ob das stimmt. Wenn es aber so sein sollte, dann können sterbende Schnittblumen nicht wirklich gut für mein Karma sein. Und in den letzten Tagen hatte ich vermehrt das Gefühl, dass von einer welkenden Blume keine gute Energie ausgeht. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu faul mich zu kümmern?

Wie auch immer. Ich habe ein Problem damit. Zumal ich auch nie weiß, wann ich mich von ihnen trennen soll. Wenn sie noch in voller Pracht sind, dann bringe ich es nicht übers Herz. Wenn sie dann verwelkt sind, dann denke ich immer: „Zu spät – hättest sie eher raus bringen sollen“. So oder so – das nervt. Aus diesem Grunde habe ich heute die erste Tageshälfte mit der Recherche nach Kunstblumen verbracht. Und ich denke da nicht an diese Plastikmonster, die wir alle noch aus der Schießbude auf dem Jahrmarkt kennen. Heute bekommt man ja schon wirklich schöne und naturgetreue Kunstblumen. Nur wo?

Zuerst einmal habe ich wie üblich bei Amazon geschaut. Dort gibt es auch wirklich schöne Exemplare. Zumindest sehen sie auf dem Produktfoto toll aus. Aber wie in Natura? Die Rezensionen sind durchwachsen. Und eigentlich möchte ich sie mir selber zusammen stellen. Da dachte ich mir: „Versuchs doch mal mit der analogen Welt da draußen“ und habe gegoogelt nach „Kunstblumen kaufen Lüneburg“ und stieß schnell auf https://www.dekoflorale-outlet.de/.

Ein Deko-Outlet in erreichbarer Nähe??? :klimper: Ab ins Auto :haha:

Ca. 30 Minuten später stand ich im Laden und verfiel von einer Sekunde zur anderen spontan in einen Kaufrausch! :o :?:

Was für ein geiler Laden!!! Seidenblumen ohne Ende. Und so heeeeeeerrlicher Schnickschnack :klimper: 

Ich hätte den ganzen Laden leer kaufen können. Ich war und bin so begeistert von dem Laden, dass ich fragte, ob ich Bilder machen darf, damit ich in meinem Blog für den Laden werben kann. Ich durfte. Und hier die Fotos:

   

   

Ist das nicht einfach nur toll???? Und entsprechend groß fiel auch meine Beute aus. Und weil ich dann mehr Blumen als Vasen hatte, da habe ich auf dem Heimweg in Dahlenburg im Fundus noch ein paar günstige Vasen erstanden. Hach – ich bin so happy :grin:

Die Kunstblumen aus dem Outlet sind aber auch wunderbar. So lebens echt. Und soooo samtig. Man möchte sie zum kuscheln mit ins Bett nehmen – so toll fühlen sie sich an. Hier ein paar Bilder meiner Beute:

  

  

Ok – ein bissel was gekostet hat der Spaß. Genau genommen habe ich insgesamt 185€ dort gelassen. :kilroy: Das hört sich erst einmal viel an. Aaaaaaber: Ich habe auch viel dafür bekommen. Und mal ehrlich: Ich kaufe derzeit jede Woche 2-3 Sträuße bei Aldi oder Rewe. Das sind dann im Schnitt meist so ca. 5€ pro Woche. Das Jahr jat 52 Wochen = 52 x 5 = 260€ im Jahr. Oder auch 185 / 5 = 37 Wochen und es hat sich schon wieder gerechnet. OK – Man kann sich halt alles schönreden. Darin bin ich Weltmeister :mrgreen: Fakt ist: Ich wollte sie haben und habe sie gekauft und bereue nix! :smoke:

Natürlich habe ich sie sofort zu Sträuße sortiert und auf meine alten und neuen Vasen verteilt. Noch stehen einige nicht am endgültigen Platz, da im mit dem Renovieren noch nicht komplett fertig bin. Der Tisch ist derzeit gerade in Arbeit und das kleine Schränkchen muss noch versiegelt werden. Deswegen steht bei mir mal wieder so einiges da rum, wo es nicht hin gehört. Aber zum Fotomachen reichte es: 

Den letzten Strauß finde ich besonders schön. Der war insgesamt auch am teuersten. Der kommt bei mir auf den großen Tisch wenn dieser dann mal endlich fertig ist. Dazu später. Hier noch ein paar Aufnahmen von den Blumen:

   

Und zum Schluß noch dieses entzückende kleine Stäußchen, das ich für 1€ bei Fundus ergattert habe. Und dann noch 1€ für die kleine Vase. So niedlich :klimper:

Ich bin mit meinen Kunsblumen nun super glücklich. Und endlich gibt es hier kein langsames Dahinsiechen mehr, denn Kunstblumen sterben nie! :dup: :haha:

Low Carb: Blumenkohl-Püree statt Kartoffelstampf

Das wollte ich schon so lange auspronieren: Püree aus Blumenkohl. Ich habe viel davon gehört und gelesen – konnte mir aber nicht so wirklich vorstellen, dass ein Püree aus Blumenkohl eine Alternative für mein geliebtes Kartoffelpüree sein soll. Gestern hatte ich spontan Lust auf Bratwurst. Und dazu habe ich mir dann endlich Blumenkohlpüree gemacht. Und so geht es:

Zutaten für 2 Portionen

  • 500g Blumenkohl
  • 4 EL Frischkäse
  • 2 EL Sahne
  • Muskat, Pfeffer, Salz

500g Blumenkohl garen. Ich habe gefrorenen genommen und den im Varoma vom Thermomix dampf gegart (30 Minuten Varoma Stufe 1). Dann den Blumenkohl zusammen mit dem Frischkäse,  der Sahne und den Gewürzen pürieren – fertig ist das Blumenkohlpüree.

Das geht unkompliziert, schnell und ich muss sagen: Es ist total lecker! :haha:

Ich war ehrlich überrascht und mir hat es fast besser geschmeckt, als mit Kartoffelpüree. Gefrorenen Blumenkohl habe ich sowieso immer in der Truhe. Und so wird es das Püree ganz bestimmt bald wieder geben. Eine tolle Beilage mit wenig Kohlenhydraten. :dup:

Fensterfolie am Schrank

Ich habe ja meine Schränke weiß gestrichen. Einer der alten Schränke hat Scheiben mit Gardinchen dahinter. Die fand ich eigentlich immer sehr nett. Nur passte die farblich nun gar nicht mehr.

Lange habe ich überlegt, ob ich neue nähe. Nun habe ich aber eine Lösung gefunden, die mir viel besser gefällt. Hinter die Scheiben habe ich Vliestapete geklebt. Die gleich befindet sich auch an einer meiner Wände und somit passt die Farbe perfekt. Und auf die Scheiben habe ich Fensterfolie angebracht.

Das ging erstaunlich leicht. Die Folie wird einfach mit etwas warmen Wasser mit einem Spritzer Spülmittel angebracht und kann somit auch einfach wieder entfernt werden, wenn sie mal nicht mehr gefällt. Ich finde den Schrank so nun viel schöner.

Und weil ich noch Folie über hatte, da hat dieses kleine Schränkchen auch gleich was davon ab bekommen. 

Die Folie bekommt man hier: d-c-fix Fensterfolie

Flohmarktfund Teil 2: Schrank ist gestrichen

Mein kleiner Holzschrank ist inzwischen gestrichen. Und er hat auch schon neue Möbelknöpfe bekommen. Der Vorher/Nachher-Vergleich ist schon riesig :dup:

 

Nun muss ich nur noch die obere Platte reparieren. Dafür hab ich mir eine Tube Pufas Holzkitt gekauft. Damit arbeite ich zum ersten Mal und bin schon gespannt, wie es sich verarbeiten lässt. Ich werde natürlich dann berichten. 

Die habe Möbelknöpfe habe ich bei Amazon bestellt – 10 Stück kosten nur 15,99€. Und ich finde sie wirklich wunderschön und habe die Knöpfe in den Schubladen in der Küche auch gleich getauscht:

Leider sind die Schrauben etwas lang – beziehungsweise das Gewinde in den Knöpfen zu kurz. Deswegen stehen die Schrauben innen ein wenig über. Ich werde mir heute im Baumarkt kürzerer Schrauben besorgen. Sollte ja wohl kein Problem sein. 

 

Flohmarktfund: Schraddeliger Schrank und Omatasche

Heute ist in Neu Darchau Flohmarkt. Da musste ich mal wieder hin zum Stöbern. Und ich hab auch was gefunden: Diesen ziemlich runter gekommenen Holzschrank und die Oma-Tasche :) Da kommt wieder ein bissel Arbeit auf mich zu…. Oberplatte reparieren (hat einen dicken Riss und eine Macke an der Ecke) Schrank streichen, Griffe dran…. Die Omatasche braucht nur ein wenig Lederpflege. Ich mag diesen alten Kram :haha:

   

Low Carb Brotbacktag

Ich hab gestern mal wieder Brot gebacken. Gleich mal knapp 3kg. Ein riiiiesiges Graubrot und ein kleineres Nußbrot, das aber auch ca. 1,5 kg wiegt. Natürlich beides Low Carb. Nein – ich esse das nicht alles alleine. Eine Freundin hat mein Brot bei mir probiert und fragte lieb: „Ohhh – lecker – backst du mir auch mal eines???“

Ich freue mich, dass mein Low Carb Brot auch Menschen gut schmeckt, die sich gar nicht Low Carb ernähren. Ich liebe das Brot inzwischen sehr und würde auch wenn ich kein Low Carb mehr machen sollte immer weiter nur noch das Brot selber backen. Einfach lecker und macht viel satter :) Das Brot wird in einer Plastiktüte im Kühlschrank gelagert und hält sich dort übrigens gefühlt ewig ohne an Geschmack einzubüßen.

1.) Das Graubrot:

Miteinander vermischen. In einem anderen Pott

  • 3 Eier
  • 330g Quark 20%
  • 450g Wasser

miteinander verquirlen.  Diese Mischung dann in die trockene Mischung kippen und alles miteinander gut vermengen. 

2.) Das Körner-Nuss-Brot:

Miteinander vermischen. In einem anderen Pott

  • 5 Eier
  • 500g Quark 20%

miteinander verquirlen. Diese Mischung dann in die trockene Mischung kippen und alles miteinander gut vermengen. 

Beide Teige ca. 15 Minuten zum Quellen stehen lassen. Dann in eine Brotbackform geben oder direkt als Laib auf ein Backpapier.

Backen: 

  • 30 Minuten bei 220C°
  • 60 Minuten bei 165°C
  • aus der Form nehmen und noch 30-60 Minuten im geschlossenen Backofen lassen.

 

Tuuuuuut – ich liebe meinen neuen Wasserkessel

In den letzten zwei Wochen habe ich hier bei mir ja heftig renoviert. Alles wird hell, weiß, freundlich und frisch. Nun störte mich mein alter Wasserkocher und der Toaster. Beides in dunklem Rot.

Das passt nicht mehr zur Küche. Nachdem ich dann einen ganzen Tag lang nach passenden Geräten recherchiert habe, bin ich zu folgender Erkenntnis gekommen:

  1. Ich brauche eigentlich gar keinen Toaster, da ich mich Low Carb ernähre und somit gar kein Brot esse. Und mein selbstgebackenes Eiweißbrot schmeckt ungetoastet eh besser
  2. Huch – ich hab ja ein Iduktionskochfeld. Und somit brauche ich eigentlich auch gar keinen Wasserkocher.

Resultat: Ich habe die beiden roten Monster aus der Küche verbannt und mir einen wunderschönen Retro-Teekessel mit Pfeife bestellt. Und der ist heute angekommen und gefällt mir richtig gut. Es ist ein Cilio Wasserkessel „Classico“.

Natürlich musste ich den auch gleich mal testen. Beim ersten Test hatte ich zu viel Wasser drin und es blubberte aus dem Gießer raus. Man darf ihn also nicht zu voll machen. Beim zweiten Test klappte es dann besser und er erfreute mich mit seinem sympathischen tuuuuuuuuuuut. Habe ich dann gleich mal für euch aufgenommen:

Ich finde den Kessel total schön und auf dem Induktionsfeld kocht das Wasser genau so schnell, wie im Wasserkocher. Wenn nicht sogar schneller. 

Hier gibt es den Wasserkessel: Cilio Wasserkessel „Classico“.

Ich bin im Renovierungs-Modus

Ich habe lange nichts gepostet. Das hat einen einfachen Grund: Ich renoviere gerade. Und zwar Küche und Wohnzimmer gleichzeitig. Dementsprechend herrscht hier tagelang das totale Chaos. Mein Haus ist klein. Jede Lücke gefüllt. Ich kann also nichts mal eben zu Seite stellen. Deswegen konnte ich mich hier tagelang nur im Zick-Zack durch Kisten und Türme lavieren. Nun ist es halbwegs geschafft und die meisten Sachen sind wieder verstaut. Das Wohnzimmer ist noch nicht fertig, aber die Küche schon. Nur die Fußleiste muss noch gestrichen werden – dann kann ich den Raum zumindest abhaken. 

Angefangen hat das alles mit einem alten Eichenbuffet, das ich bei Fundus in Dahlenburg entdeckt habe. Und zwar das hier:

Es war Liebe auf den ersten Blick. Ich wollte das Teil haben. Unbedingt. Nur wohin damit??? Jeder Zentimeter Stellfläche ist bei mir belegt. Irgend etwas muss also das Haus verlassen, damit dieses Schätzchen bei mir einziehen kann. Ich fand das Buffet perfekt für die Küche. Nur stand dort bereits die Apothekerkommode mit den vielen Schubladen. Die wollte ich aber auch nicht hergeben, weil ich Schubladen liebe. Auch wenn sie sich für die Nutzung in der Küche als nicht sehr vorteilhaft erwiesen hat. weiterlesen… »

Low Carb Brot mit Hanfmehl – sooo lecker

Seit ich mich Low Carb ernähre suche ich immer weiter nach interessanten und vor allem kohlenhydratarme Alternativen zum herkömmlichen Mehl. Neu entdeckt habe ich nun Hanfmehl. Das hat nur 1,4g KH auf 100g – also quasi so gut wie nix. Das muss ich probieren. 

Ich habe noch nie Hanfmehl gesehen – geschweige denn probiert. Nur darüber gelesen. Soll nussig schmecken… aber das wird ja von vielem behauptet. Ich habe mir also das Hanfmehl von Rapunzel gekauft und mit Spannung ausgepackt. Huch – das ist ja grün :skeptisch:

 

Egal…. was sagt schon das Aussehen…. Finger rein – probiert – wooooahhhh – watt lecker! Fast wie ein Nußmehl! :klimper: weiterlesen… »

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