Der Blog aus dem Wald

:) Ein WebLog aus einem Wald mit DSL-Anschluss :)

Ich habe lange mit mir gerungen, denn eigentlich brauche ich keinen neuen Gemüsehobel. Ich habe nämlich schon einen. Einen uralten Börner-V-Hobel der ersten Generation. Keine Ahnung, wie alt der eigentlich schon ist. Ich schätze so um die 30 Jahre alt. Und er schneidet immer noch. Aber bei manchen Gemüsesorten da schwächelt er schon ein wenig. 

Das liegt aber nicht an der fehlenden Schärfe, sondern an der Form der kleinen Zähne für die Streifen und Julienne. Bei meinem alten Schätzchen sind die Zähne noch gerade. Bei den aktuellen Versionen habe die Einschübe so eine Art Haifischzähne. Hier mal ein Vergleichsfoto der beiden:

Da braucht es nicht viel Physik-Kenntnisse, um zu verstehen, dass die schrägen natürlich viel besser durch das Gemüse gleiten.

Nun ist so ein Hobel ja nicht gerade günstig und ich bin auch nicht besonders reich. Aus diesen beiden Gründen habe ich sehr lange mit mir gehadert und den Kauf eines neuen Börner-V-Hobels immer wieder heraus geschoben. Nun trafen aber zwei Ereignisse zusammen. Zum einen habe ich mir ja die Prinzessin (⇒ Princess XXL) zum Geburtstag geschenkt und benutze sie seitdem sehr gern und häufig. Und dazu schnippele ich täglich Gemüse aller Art klitzeklein. Zum anderen schenkte mir eine liebe Freundin einen Amazon-Gutschein zum Geburtstag. Und den wollte ich auf keinen Fall für so langweilige Sachen wie neue Kontaktlinsen oder andere Kinkerlitzchen ausgeben. Es sollte schon ein Geschenk für mich sein. Und so kam ich dann nun doch zu einem neuen Börner Gemüsehobel. 

Entschieden habe ich mich für den  Börner Gemüsehobel V5 

Und das war eine super Entscheidung, denn seit ich das Teil habe, benutze ich es ständig. Fast täglich schnippele ich mir damit einen Salat. Unglaublich, wie schnell das Gemüse durch den Hobel gleitet. Fast jeden Abend schnippele – bzw. hobele ich mir damit einen Salat. Heute wieder mit einem Rest Eisberg, ein paar Möhren, etwas Porree, Zucchini, Apfel und ein paar Weintrauben. Das meiste hobele ich mit dem Julienne-Einschub. Nur für den Porree benutze ich den Einsatz für dünne Scheiben. Dann einfach Essig, Zitronensaft und Öl drüber und fertig. Dazu gibt es bei mir eigentlich immer ein Kräuterbaguette aus der Prinzessin (⇒ Princess XXL). 

Auch für andere Sachen ist der Hobel einfach klasse. Zum Mittag gab es heute einen Kartoffel-Zucchini-Möhren-Auflauf aus der Heißluftfritteuse. Das Gemüse habe ich einfach in dünne Scheiben gehobelt, mit Gewürzen bestreut, mit Öl eingesprüht und dann im Backtopf geschichtet. Den Auflauf habe ich für 20 Minuten bei 180°C gebacken. Danach etwas Emmentaler drüber gestreut und noch mal für 5 Minuten bei 180°C rein gestellt. War sehr lecker. Hier Bilder davon:

Ja – ich liebe den Börner-Hobel. Meiner Meinung nach der beste Gemüsehobel am Markt. Eben eines dieser Teile, die man vererben kann, weil sie ewig halten. Eines muss ich allerdings doch noch kritisieren. Der V5 ist mir ein wenig zu groß. Im Nachhinein hätte ich doch lieber den V3 genommen. Der ist nicht so riesig – kann dafür aber nicht diese hauchdünnen Scheiben. Dafür gibt es für den V3 noch einen Einschub für ganz dünne Julienne, den es aus mir nicht verständlichen Gründen für den V5 nicht gibt. Auch der Restehalter ist bei der V5-Version riesig. Deswegen benutze ich oft den alten. Trotzdem: Nix schneidet schneller, besser und vor allem länger als ein Börner. 

Hier der Krempel, den ich im Beitrag erwähnt habe:
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