:) Ein WebLog aus einem Wald mit DSL-Anschluss :) [Startseite]

Bald Nachwuchs? Udine brütet :)

Meine Hühnerschar hat sich in den letzten Jahren sehr verkleinert. Meine Hühner sind halt inzwischen alt geworden. Besonders geschmerzt hat mich der Tod von Anneliese und Gretel, die im letzten Jahr im Alter von knapp 8 Jahren verstorben sind. Vor einer Woche ist dann auch Charlotta, meine stolze Italienerin, gegangen. Sie lag am Abend einfach tot im Auslauf vor dem Hühnerstall. Sie ist 6 Jahre alt geworden. Für ein Hochleistungshuhn doch ein hohes Alter. Nun habe ich nur noch 5 Hühner. Eigentlich sind es eher 4 1/2, denn die kleine Chabo Udine ist ja nur eine Handvoll Huhn.

Ich muss mir also langsam Gedanken darüber machen, wie es weiter gehen soll. Sollte noch ein weiteres Huhn sterben, dann wird es eng. Hühner leben am liebsten in Gruppen. Und Hahn Henry braucht für ein artgerechtes Leben auch eine gewisse Anzahl an Hennen, die er hüten darf. Also: was tun?

Das sind meine Hühner, die ich zur Zeit noch habe. Zum einen natürlich der Chef – Hahn Henry. Er ist noch 3 Jahre  jung und 2011 hier aus einem Ei geschlüpft. Siehe: http://dieimwaldlebt.de/category/huehner/kuken-2011

Ein toller Hahn – nahezu perfekt. Möge er ewig leben!

fz200_20140526_P1090642_henry

Dann sind da noch Felicia (links) und Claire. Beides die Tanten von Henry und 2009 geschlüpft. Siehe: http://dieimwaldlebt.de/category/huehner/kuken-2009

fz200_20140526_P1090626_felicia fz200_20140526_P1090623_claire

Die kleine Penelope kam im Sommer 2011 zusammen mit Barti als Rentnerin zu mir. Siehe: http://dieimwaldlebt.de/die-neuen-barti-und-penelope.html

Ich weiß gar nicht genau, wie alt sie schon ist. Müsste auch so 7 oder 8 Jahr alt sein. Barti ist im letzten Jahr auch an Altersschwäche gestorben. Hat sich in eine Ecke gesetzt – 2 Tage nichts gefressen (auch wenn ich ihr direkt was vor den Schnabel gestellt habe) und ist dann einfach umgekippt. Penelope ist aber zum Glück von fit.

fz200_20140526_P1090633_penelope

Und schlussendlich die kleine Udine. Sie hatte sich vor einem Jahr etwa die Hüfte ausgerenkt/gebrochen, war lange krank und hat sich aber inzwischen wieder vollständig erholt. Was für ein Glück, denn ich liebe dieses kleine Huhn. Siehe: http://dieimwaldlebt.de/mein-behindertes-huhn-udines-erster-ausflug.html

fz200_20140526_P1090625

Udine ist eine Chabo-Henne und kam im September 2010 als junges Huhn zu mir. Siehe: http://dieimwaldlebt.de/3-handvoll-huhn.html

Die beiden Bantam-Henne, die zusammen mit Udine gekommen sind, wurden vor 2 Jahren vom Habicht weggeholt. Leider haben sie nie auf den Warnruf von Henry reagiert.

Udine ist nun also 4 Jahre alt und hat damals Henry und seine Schwester Jette aufgezogen. Jette ist leider schon vor einem Jahr krank geworden und gestorben.

Nun fing Udine an zu Glucken und ich musste eine Entscheidung treffen. Lasse ich sie brüten? Oder liebe nicht? Die Aufzucht von Küken ist nicht einfach und sehr sehr anstrengend. Zumindest, wenn man möchte, dass dann auch alle überleben. Mein Auslauf ist zwar dicht genug für die Hühner – aber nicht für kleine Küken. Die finden jedes Loch und schon spazieren Sie im Wald rum. Bis sie von Katze oder Hund entdeckt werden. Also müsste ich einen separaten Auslauf für die Küken schaffen. Nur wo….

Wie auch immer. Ich habe mich einen Nachmittag in meinen Hängesessel gelegt und gegrübelt. Und bin zu dem Schluss gekommen: Ohne Hühner sein will ich nicht. Fremde Hühner in meine Gruppe holen will ich auch nicht. Also bleibt nur die Möglichkeit selber für neue Hühner zu sorgen. Und wer weiß, wie lange Udine noch gluckt? Meine anderen glucken nie.

Ich habe also beschlossen, es noch einmal mit eigenen Küken zu wagen. Wie und wo die dann aufwachsen… daran arbeite ich noch. Nun habe ich erst einmal alle Eier, die ich noch von Udine hatte, ihr im Nest untergelegt. Es sind 6 Stück.

fz200_20140526_P1090566 fz200_20140526_P1090563_udine

Nun heißt es: abwarten und hoffen, dass alles gut geht. Und das alle 6 Küken Hennen sind. Das bestelle ich mir jetzt einfach mal beim Universum.

Für Udine habe ich einen der Papageien-Käfige zurecht gemacht. Frisches Streu rein und an der Seite als Sichtschutz eine Pappe gestellt. Einmal am Tag – so gegen Mittag – nehme ich Udine vom Nest und lasse sie raus. Dann flitzt sie durch den Auslauf, macht ihren Stinkehaufen (und der stinkt so was von fies!), trinkt, frisst, badet ein wenig im Sand und nach etwa 10-15Minuten will sie dann wieder zurück. Die Tür ist verschließe ich, damit die anderen Hühner sie nicht stören oder sogar noch Eier dazu legen. Glucken brauchen ihre Ruhe.

So – und wenn alles gut geht, dann kann ich mich in 21 Tagen – genau genommen am 14. Juni über Nachwuchs freuen. Ich bin total gespannt, wie die Mixe aus Henry und Chabo-Henne aussehen. Ich hoffe im Stillen, dass wenigstens eine Henne dabei ist, die Ihrer Oma Gretel ähnlich ist.


Ich freue mich auf deine Meinung zu diesem Artikel: Artikel kommentieren

7 Kommentare zu “Bald Nachwuchs? Udine brütet :)”

  1. Sarah sagt:

    Was machst du denn, wenn doch ein Hahn dabei sein sollte?

    • dieimwaldlebt sagt:

      Da will ich noch gar nicht drüber nachdenken… :razz:

      Ich habe mir vom Universum alles Hennen bestellt. Und wenn es doch nicht klappen sollte, dann finde ich hoffentlich ein Zuhause für die Kerle.

  2. Martine sagt:

    Endlich mal wieder was zu den Hühnern , das hab ich die letzte Zeit so vermisst. Immer nur Fotos unf Fotomontagen, sind zwar schön und gut aber absolut nicht mein fall

    • dieimwaldlebt sagt:

      Ja, das kann ich verstehen. Nicht jeder teilt meine Begeisterung für die Fotografie. Aber ich kann versichern: Wenn die Küken erst einmal da sind, dann gibt es wieder viele Fotos von den Hühnern :)

      • Martine sagt:

        Ich fotografiere auch gern aber ich belasse die Bilder weitgehend so wie sie entstanden sind (schärfe höchstens mal nach oder schneide das was ich eigentlich haben wollte zurecht) :-)

  3. helga sagt:

    Hallo, Heike, es gibt nichts schöneres, als eine Glucke mit Küken. Die Glucke nimmt einem alles ab und beim Zuschauen geht einem das Herz auf. Unsere kleine Zwergorpingtonhenne wird uns Pfingsten überraschen. Auch die Mandarinenten sind dann soweit. Unsere 10 Gössel (4 Wochen) werden hervorragend von den Eltern geführt und sind schon mit den 3 Pferden auf der Koppel. Auch unsere Warzenente Olga wird bald Kinder bekommen, es ist die schönste Zeit.
    Wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis bei Ihnen und senden herzliche Grüße.
    Helga und Sibylle (Sie sitzt draußen und liest gerade Ihr Buch)

    • dieimwaldlebt sagt:

      Uiiih – so viel Nachwuchs? :o
      Da kann ich mit meinen 6 Eiern nicht mithalten.
      Ja, Naturbrut ist schon toll. Und Udine hat ja schon einmal gezeigt, dass sie es kann. Bin trotzdem schon ein wenig aufgeregt.

Kommentar schreiben

Avatar anzeigen:
Möchtest du, dass bei deinem Kommentar ein Avatar angezeigt wird? Auf Gravatar.com kann man sich mit seiner E-Mail-Adresse einmal registrieren und ein Bild hochladen. Dann erscheint dein Gravatar-Bild hier bei deinem Kommentar. Und auch in vielen weiteren Blogs, die Gravatar unterstützen. Der Avartar wird dann auch bei deinen älteren Kommentaren angezeigt.

Blog aus dem Wald by Wordpress 4.7.11
104 queries. 0,364 seconds.