Der Blog aus dem Wald

:) Ein WebLog aus einem Wald mit DSL-Anschluss :)

Ich meinem neu gebauten Wachtelstall hatte ich ja Außennester angebaut. Meine Hoffnung war, dass ich dann nicht den ganzen Stall nach Eiern absuchen muss. Vorgestern habe ich 2 der Wachtelhennen aus der Voliere in den Stall zu den 6 Küken mit Mutter umgesetzt. Und nun sehe ich: sie nehmen das Legenest tatsächlich an. Das freut mich sehr. Nicht nur die Wachtelmama – auch die beiden frisch dazu gesetzten haben ihre Eier in das Nest gelegt.

Das Lgenest der Wachteln lässt sich von draußen öffnen
Das Legenest  wird von den Wachteln angenommen

Die beiden Wachteln sehen am Hinterkopf gar nicht gut aus. Scheinbar sind meine Junghähne wirklich sehr ruppig. Deswegen habe ich mich nach langem Zögern heute morgen von ihnen verabschiedet . Es tut mir leid um sie. Aber ich kann auch nicht die Wachtelhennen darunter leiden lassen, dass die Hähne so unsanft sind. Einige haben schon starke Wunden am Hinterkopf, die ich nun behandeln muss damit sie abheilen.

Die beiden sehem am Hinterkopf wirklich schlimm aus Diese Henne ist aus der letzten Kunstbrut
Die umgesetzten Wachteln verstehen sich gut mit den Küken

Gestern habe ich dann noch eine weitere Wachtel aus der Voliere umgesetzt. Diese ist auch eine von den jungen Hennen aus meiner letzten Naturbrut und leider sehr scheu. Sie ist eine echte Schönheit und ich hoffe, sie wird in dem neuen Stall etwas ruhiger und zutraulicher.

Hier die helle Wachtel mit der Glucke zusammen
Die scheue Wachtel mit der der Glucke und einem der Küken

Nun habe ich gar keine Wachtelhähne mehr. Nur noch die 6 Küken, bei denen ich bisher nur eines als Hahn erkennen kann. Mal schauen, wie viele Henne und Hähne es schlussendlich dann sind. Genau weiß ich es erst in ca. 4 Wochen wenn sie dann ausgewachsen sind.

Ich habe lange gegrübelt und nun den Entschluss gefasst den Bestand an Wachteln für die Winterzeit zu reduzieren. Darum werde ich nun nach und nach die Hennen aus der Voliere in den Stall umsetzen. Alle auf einmal ist zu stressig. Außerdem ist mir noch nicht ganz klar wie viele ich in dem Stall halten kann. Also denke ich mir: ich probiere es einfach aus. Und werde dann sehen, wann es „gefühlt“ zu voll wird. Von den restlichen muss ich mich dann schweren Herzens trennen.

Die Wachteln, die ich behalten werde, sollen dann den Winter über im Wachtelstall leben. Die Voliere baue ich dann zum Gewächshaus für den nächsten Frühling um. Viel muss dazu gar nicht gemacht werden, den 2 Seiten sind ja bereits geschlossen. Vorne kommen dann auch Scheiben dran und der Bambus darin wird einfach woanders hin gepflanzt.

Die umgesetzten Wachteln verstehen sich gut mit den Küken

Ein Gedanke zu “Abschied von den Wachtelhähnen

  1. Ja, da sind sie mal wieder.. die Schattenseiten. Aber daß die Legenester angenommen werden, ist ja grandios! Ich staune :?:

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

nach oben

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung